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25 Jahre Jugendfeuerwehr

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Mit Rauch geht's auch: Das Szenario war realistisch. Fotos: Anzeiger/Wechslinger
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Wasser marsch: Zum Löschen braucht man Muckis.
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Die Rolle der Verletzten spielten Freunde und Freundinnen der Jugendfeuerwehrler.
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Benötigt werden kleine ...
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O'zapft is: Das Löschen kann beginnen.
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... und ganz große Leitern. Sogar die Drehleiter war im Einsatz.

Berchtesgaden – Die Jugendfeuerwehr wurde 1988 gegründet. Eine große Anzahl von Feuerwehrleuten ging aus der Institution der Feuerwehren Berchtesgaden und Bischofswiesen hervor. Am Samstag fand zum 25-jährigen Bestehen eine große Übung statt, die von erfahrenen Ausbildern und Feuerwehrleuten unterstützt wurde.


Angenommen waren in der Bacheifeldschule ein Brand und mehrere im Schulhaus vermisste Personen, die zu retten waren. Alle Jugendfeuerwehrleute aus den Berchtesgadener Gemeinden waren bei der groß angelegten Übung gefragt.

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Im Pausenhof brannte eine Holzhütte, die von den Jugendlichen zu bekämpfen war. Bis zur Wasserentnahme aus dem nahen Mühlbach mittels Saugschlauch lieferte das Wasser ein Tanklöschfahrzeug. Die Ausbilder konnten sich davon überzeugen, dass die Griffe bei den Jugendlichen bei der Wasserversorgung schon gut sitzen.

Weil das Innere des Schulgebäudes stark verraucht war, stellte die Personenrettung eine große Herausforderung für die jungen Feuerwehrleute dar. Doch auch diese Aufgabe wurde, ebenso wie die Rettung aus dem Gebäude, mittels Steckleitern und der Drehleiter perfekt gelöst. Die Komparsen für die Übung waren Bekannte und Verwandte der Jugendfeuerwehrleute.

Nach der Übung ging es ins Feuerwehrhaus Berchtesgaden, wo nach einer detaillierten Übungsbesprechung Brotzeit gemacht wurde.

Als Abschluss der Kreisjugendübung wurde den jungen Feuerwehrleuten gezeigt, was bei einer Fettbrandexplosion passiert. Das heißt: Welches Flammenszenario entsteht, wenn man brennendes Fett mit Wasser löschen möchte. Im Weiteren wurde demonstriert, wenn eine überhitzte Spraydose explodiert. Christian Wechslinger