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25 Jahre Umweltpraktikum

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Das »Umweltpraktikum« im Nationalpark Berchtesgaden feierte kürzlich im Nationalparkzentrum »Haus der Berge« sein 25-jähriges Jubiläum. Commerzbank-Filialleiter Alois Bauer aus Freilassing (r.) und Nationalparkleiter Dr. Michael Vogel (hinten/M.) begrüßten zahlreiche Ehrengäste. (Foto: Nationalpark)

Berchtesgaden – Für zahlreiche ehemalige Praktikantinnen und Praktikanten war es ein Wiedersehen nach vielen Jahren: Seit 25 Jahren engagiert sich die Commerzbank im Natur- und Umweltschutz und ermöglicht jedes Jahr mehreren Studentinnen und Studenten, im Nationalpark Berchtesgaden Berufserfahrung zu sammeln und den Arbeitsalltag in der Umweltbildung aktiv mitzugestalten. Grund genug, das 25-jährige Jubiläum des sogenannten »Umweltpraktikums« im Nationalparkzentrum »Haus der Berge« in Berchtesgaden gebührend zu feiern.


»Diese Kooperation hat uns umgerechnet einen Vollzeit-Mitarbeiter geschenkt, der 32 Jahre für den Nationalpark gearbeitet hat«, freute sich Nationalparkleiter Dr. Michael Vogel in seiner Festrede. Seit 1990 haben insgesamt 64 Praktikantinnen und Praktikanten bis zu sechs Monate lang die Umweltbildung des Nationalparks unterstützt, Programme entworfen, öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen durchgeführt und Gruppen betreut.

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Das ungebrochen große Interesse am Umweltpraktikum freut auch Alois Bauer, Filialdirektor der Commerzbank in Bad Reichenhall und Freilassing. »Das Umweltpraktikum ist ein Sprungbrett ins Berufsleben, das jungen Menschen sehr gute Zukunftsperspektiven bietet«, unterstrich Bauer. Die Bank stellt jährlich rund 50 Praktikantinnen und Praktikanten in mehreren Schutzgebieten deutschlandweit eine Unterkunft zur Verfügung und zahlt ein Taschengeld.

Dass es tatsächlich funktioniert mit dem Einstieg ins Berufsleben, hat die Praxis bewiesen: Andrea Heiß, Sachgebietsleiterin Umweltbildung im Nationalpark Berchtesgaden, sowie ihre Mitarbeiterinnen Julia Herzog und Sabine Aschauer haben allesamt über das Umweltpraktikum den Einstieg in die Nationalparkverwaltung geschafft. Heiß schätzt an den Umweltpraktikanten vor allem ihre vielfältigen Einsatzmöglichkeiten sowie ihr großes Engagement. »Dieses Praktikum macht die Umweltbildungsarbeit im Landkreis deutlich attraktiver. Wir freuen uns jedes Jahr wieder über die gut ausgebildeten und motivierten Studentinnen und Studenten.«

Auch aktuell arbeiten vier geförderte Praktikantinnen im Nationalpark: Ann-Kathrin Lemke, Marina Hammermann, Anna Heck und Maria Greulich unterstützen im Sommer das Team der Umweltbildung. fb