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27 Einsätze und 3 915 ehrenamtliche Stunden

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Fähnrich Reinhard Lindner (r.) konnte aus den Händen von 1. Vorstand Andreas Lindner die neuen Schärpen und den Trauerflor entgegennehmen. Fotos: privat
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Ausrüstungsgegenstände im Wert von über 5 600 Euro erhielt die Marktschellenberger Wehr vom Feuerwehrverein.

Marktschellenberg - 27 Einsätze hatten die Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr Marktschellenberg im vergangenen Jahr zu leisten. Darunter waren auch einige schwierige Einsätze wie beim Lkw-Unfall in der Unterau. Darauf verwies 1. Kommandant Johann Anfang auf der Generalversammlung im Gemeindesaal des Feuerwehrhauses Marktschellenberg.


Nach der Begrüßung zahlreicher Ehrengäste durch Bürgermeister Franz Halmich ging 1. Kommandant Johann Anfang in seinem Bericht auf die 27 Einsätze der Wehr im abgelaufenen Jahr ein. Weiters informierte er die Versammlung über Übungen und Schulungen innerhalb der Wehr und im Landkreis. Die Aktiven der Feuerwehr erbrachten einen Zeitaufwand von insgesamt 3 915 Stunden. Erwähnt wurden zwei Brandeinsätze, ein Unfall mit einem Lkw, der in ein Wohnhaus gefahren war, und sieben Verkehrsunfälle, wovon zwei mit tödlichem Ausgang waren und einer erst nach zwei Stunden entdeckt wurde.

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Ebenso berichtete Johann Anfang über die aktive Jugendfeuerwehr, deren Mitglieder neben vielen Übungen und Unterrichten auch den deutschen und den österreichischen Wissenstest sowie die bayerische Jugendleistungsprüfung mit Bravour meisterten. Auch der Berufsfeuerwehrtag in Marktschellenberg war ein voller Erfolg. Mit Dankesworten beendete Anfang seinen Bericht: »Ohne das Miteinander, bei dem jeder seine Aufgaben erfüllt, wäre es nicht möglich, eine so moderne Feuerwehr zu leiten.«

Kreisbrandmeister Erich Güll überbrachte die Grüße der Inspektion. Er dankte für die professionelle Arbeit und teilte seinen höchsten Respekt mit. Die wichtigste Arbeit, sagte Güll, sei die Jugendarbeit. Der widme man sich in Marktschellenberg mit viel Engagement und Herzblut.

Erster Polizeihauptkommissar Günther Adolph überbrachte die Glückwünsche der Polizeiinspektion Berchtesgaden. Er sprach seine Anerkennung und seinen Respekt aus für die »super Arbeit«, die in Marktschellenberg geleistet werde.

Die neue Kommandantur der Berchtesgadener Wehr unter der Leitung von 1. Kommandanten Thomas Pfnür bedankte sich ebenfalls für die gute Zusammenarbeit bei extrem schweren Fällen, wie der Lkw-Unfall in der Unterau gezeigt hatte.

Nach Beendigung der Dienstversammlung eröffnete 1. Vorstand Andreas Lindner die Generalversammlung des Feuerwehrvereins. Im Vorstandsbericht verwies Andreas Lindner auf kommende und gewesene Veranstaltungen und die zahlreichen Aktivitäten im Rahmen des Vereinslebens. Ein wichtiger Punkt war die Übergabe von Ausrüstungsgegenständen im Wert von über 5 600 Euro an den 1. Kommandanten Johann Anfang für den aktiven Dienst sowie die Übergabe der neuen Schärpen für die Fahnenbegleiter und des neuen Trauerflors für die Vereinsfahne an Fähnrich Reinhard Lindner.

1. Schriftführer Simon Renoth ließ nochmals die Aktivitäten des Feuerwehrvereins des letzten Jahres Revue passieren. Aus seinem umfangreichen Bericht und dem Bericht der Kassiererin Martina Reif wurden die vielen Aktivitäten des Feuerwehrvereins nochmals in Erinnerung gerufen. Auch die Internetseite der Freiwilligen Feuerwehr Marktschellenberg war einem kompletten Relaunch unterzogen worden.

Nach Entlastung des Kassiers und der Vorstandschaft durch die Versammlung überbrachte Bürgermeister Franz Halmich die Grüße der Gemeinde und dankte allen Feuerwehrlern für die ehrenamtlichen und damit unentgeltlich geleisteten Stunden. »Ihr leistet Herausragendes in unserer Gemeinde und für unser Gemeinwesen. Das alles sollte nicht als selbstverständlich angesehen werden. Da steckt Idealismus und ein hohes Maß an Engagement dahinter«, lobte Halmich. Ein herzliches »Vergelt's Gott, Feuerwehr« gab es noch für die finanzielle Unterstützung des Feuerwehrvereins bei der aktuellen Beschaffung von Ausstattungsmaterialien. S.R.