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29-Jähriger muss 4,5 Jahre Reststrafe absitzen

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Bad Reichenhall – Einen 29-jährigen Bosnier nahmen Beamte der Bundespolizei am Grenzübergang bei Schwarzbach fest. Der Mann war wegen Mordes zu einer Haftstrafe verurteilt und schließlich abgeschoben worden. Durch seine Einreise nach Deutschland wurde nun die Reststrafe fällig.


Der Mann war Insasse in einem Reisebus. Bei der Überprüfung am Donnerstagabend schlug bei dem 29-Jährigen der Fahndungscomputer Alarm. Bereits im Jahr 2004 war der damals jugendliche Bosnier vom Landgericht Berlin wegen Mordes und Raub mit Todesfolge zu einer Strafe von neun Jahren und sechs Monaten verurteilt worden. Einen Teil der Strafe hatte der Mann damals bereits abgesessen und war schließlich abgeschoben worden. Aufgrund der erneuten Einreise muss er nun die Reststrafe von rund viereinhalb Jahren absitzen. Der 29-Jährige wurde ins Gefängnis nach Bernau gebracht.

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Bereits am Donnerstagmorgen hatten die Bundespolizisten ein Auto mit bulgarischer Zulassung kontrolliert. Einer der Mitfahrer wurde wegen Trunkenheit im Verkehr und einer offenen Geldstrafe in Höhe von 2700 Euro mit Haftbefehl gesucht. Der 23-jährige Serbe konnte seine Schulden nicht begleichen und wurde in ins Gefängnis nach Traunstein gebracht. Dort muss er nun 45 Tage Haft absitzen. Mehr Glück hatte ein 38-jähriger Rumäne, der wegen Diebstahls gesucht worden war. Durch Zahlung von 1500 Euro verhinderte er eine 42-tägige Haftstrafe. fb