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300 Teilnehmer bei Demo gegen »offene Grenze«

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Freilassing/Salzburg (hud) – Weit weniger Teilnehmer als angekündigt hatte am Samstagnachmittag eine Demonstration gegen die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung. Nach Angaben der österreichischen und der bayerischen Polizei waren es rund 300 Personen »aus dem rechtsorientierten Lager«, zumeist junge Männer, die aus dem gesamten Bundesgebiet angereist waren. Bei der Anmeldung der Versammlung bei den Behörden in Salzburg und Bad Reichenhall waren die Organisatoren noch von 800 bis 1 000 Personen ausgegangen. Die Versammlung ist »friedlich und ruhig abgelaufen«, so Polizei-Pressesprecher Jürgen Thalmeier. Auf beiden Seiten der Saalach waren insgesamt 300 Beamte im Einsatz. Die Abschlusskundgebung gegen die nach Meinung der Redner falsche Flüchtlingspolitik fand auf österreichischem Staatsgebiet auf dem Areal des ehemaligen Grenzübergangs statt. Nach der rund halbstündigen Kundgebung marschierten die Teilnehmer unter Polizeischutz wieder zurück nach Freilassing. Flüchtlinge waren zum Zeitpunkt der Demo nicht an der Grenze, die Leitstelle des Verteidigungsministeriums in Wien hatte bereits am Freitag keine Migranten mehr nach Salzburg gebracht. Erst am späten Samstagabend trafen die ersten Busse mit Flüchtlingen wieder an der Grenze ein. (Foto: Hudelist)


 
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