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403 Blutspender in Berchtesgaden

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Berchtesgaden (ml) – Trotz der hochsommerlichen Temperaturen hat das Rote Kreuz bei den Blutspende-Terminen letzte Woche in Berchtesgaden mit 403 Besuchern, darunter 33 Erstspender, ein unerwartet gutes Ergebnis erzielt. Das Blutspende-Team des Österreichischen Roten Kreuzes (ÖRK) konnte bei der 144. Abnahme 378 verwertbare Konserven gewinnen.


»Wir liegen damit ein wenig unter unserem gewohnt hohen Durchschnitt in Berchtesgaden, sind aber in Anbetracht der Sommerhitze trotzdem sehr zufrieden, dass überhaupt so viele Leute gekommen sind«, freut sich Anton Ilsanker von der BRK-Bereitschaft Berchtesgaden, der seit Jahrzehnten die Blutspende-Termine organisiert.

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Nach wie vor sind freiwillige Spenden unverzichtbar, da man Blut und seine in der Medizin benötigten Folgeprodukte noch immer nicht künstlich erzeugen kann. Wie bereits bei vielen Spende-Terminen im Berchtesgadener Jugendheim zuvor, übernahmen die freiwilligen Helfer der BRK-Bereitschaft Berchtesgaden die Bewirtung der Gäste und unterstützten die ÖRK-Helfer bei der Vorbereitung und Durchführung. Seit 60 Jahren kooperieren das Bayerische und das Österreichische Rote Kreuz bei der Organisation und Durchführung der Blutspende in Berchtesgaden: 1953 nahm Berchtesgaden eine Vorreiterrolle ein und führte die erste freiwillige grenzüberschreitende Blutspende-Aktion durch.

Als sich genau am selben Tag, als der Aufruf zur Blutspende im »Berchtesgadener Anzeiger« erschien, ein schweres Busunglück auf der Locksteinstraße ereignete, wurde jedem die Notwendigkeit des freiwilligen Dienstes bewusst.