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40-jähriger Familienvater stirbt bei Verkehrsunfall auf der B20 bei Bruch

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Foto: FDLnews Brekl

Bericht des BRK/BGL

Ortsansässiger Suzuki-Fahrer prallt mit hoher Geschwindigkeit alleinbeteiligt gegen zwei massive Bäume

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Ainring/Bruch – Am Samstagabend mussten Feuerwehr, Rotes Kreuz und Polizei zu einem besonders tragischen Verkehrsunfall auf die B20 Höhe des Ainringer Ortsteils Bruch ausrücken: Ein ortsansässiger 40-jähriger Familienvater war gegen 22.10 Uhr alleinbeteiligt mit seinem Suzuki in Richtung Bad Reichenhall unterwegs, mit hoher Geschwindigkeit nach rechts von der Straße abgekommen, gegen zwei massive Bäume geprallt und dadurch sofort verstorben – Ersthelfer und Einsatzkräfte konnten ihn nicht mehr retten.

Den bisherigen Ermittlungen der Freilassinger Polizei und Zeugen-Beobachtungen zufolge war der Mann  mit seinem Suzuki mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Feldkirchen unterwegs, alleinbeteiligt nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und frontal gegen zwei massive Bäume geprallt, wodurch das Auto regelrecht zerrissen und Trümmer auf die Straße und ins angrenzende Feld geschleudert wurden. Sehr engagierte Ersthelfer versuchten dem Verunfallten zu helfen und setzten einen Notruf ab, woraufhin die Leitstelle Traunstein sofort die Freiwilligen Feuerwehren Ainring und Freilassing, den Kreisbrandmeister und das Rote Kreuz mit zwei Rettungswagen, dem Freilassinger Notarzt und dem Einsatzleiter Rettungsdienst zum Unfallort schickte.

Die Retter konnten jedoch nur noch den Tod des Mannes feststellen, der in seinem stark verformten Fahrzeug eingeklemmt worden war und mit dem technischen Rettungssatz befreit werden musste. Da in der zunächst recht unübersichtlichen Lage nicht klar war, ob noch weitere Menschen im Auto waren oder sogar noch ein zweites Fahrzeug beteiligt war, suchten die Einsatzkräfte die Umgebung, darunter auch ein angrenzendes Feld mit Wärmebildkamera und Lampen ab, konnten aber bis auf herausgerissene und herumgeschleuderte Fahrzeugteile des Suzuki nichts finden. Sie kümmerten sich unter anderem um einen betroffenen jungen Autofahrer, der als Ersthelfer an die Unfallstelle gekommen war.

Die Freilassinger Polizei nahm umfangreiche Ermittlungen zur Ursache des tragischen Unfalls auf und forderte auf Anordnung der Traunsteiner Staatsanwaltschaft einen Gutachter nach, der den genauen Unfallhergang klären soll. Die Feuerwehr sperrte während der Unfallaufnahme die B20 komplett ab und leitete den restlichen Verkehr über die B304 am Globus und die Ainringer Schwimmbadstraße um, wobei die Einsatzkräfte bei frostigen Temperaturen fast sechs Stunden ausharren mussten. Sie stellten darüber hinaus den Brandschutz sicher, leuchteten die Einsatzstelle aus, kümmerten sich um die Bergung des eingeklemmten Verunfallten und reinigten abschließend die Fahrbahn. Aufgrund der zu später Stunde nur wenigen Fahrzeuge kam es zu keinen größeren Staus. Die Bergung der herumgeschleuderten Fahrzeugteile dauerte über eine Stunde. Der Kriseninterventionsdienst (KID) des Roten Kreuzes hatte die sehr traurige Aufgabe, die Todesnachricht an die Frau in die beiden Kinder des Verstorbenen zu überbringen. 

 

Bericht des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd

Am späten Samstagabend, gegen 22:10 Uhr, ereignete sich auf der Bundesstraße B20 auf Höhe Bruch ein tödlicher Verkehrsunfall. Ein 41-jähriger Ainringer befuhr mit seinem Suzuki die Bundesstraße in Fahrtrichtung Feldkirchen, kam nach ersten Erkenntnissen mit hoher Geschwindigkeit alleinbeteiligt nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte infolge frontal mit zwei Bäumen.

Der Fahrzeugführer wurde in seinem stark verformten Fahrzeug eingeklemmt und musste durch Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Ainring mit schwerem Gerät geborgen werden. Er verstarb noch an der Unfallstelle. Der Mann befand sich zum Unfallzeitpunkt alleine in dem Fahrzeug.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Traunstein wurde ein Kfz-Sachverständiger zur Klärung des Unfallhergangs hinzugezogen. Die Fahrbahn war während der Unfallaufnahme beidseitig gesperrt. Es kam jedoch aufgrund des zu diesem Zeitpunkt schwachen Verkehrsaufkommens zu keinen größeren Stauungen.

Die Polizeiinspektion Freilassing hat umfangreiche Ermittlungen aufgenommen.

Die Freiwillige Feuerwehren Ainring und Freilassing war zur Sicherstellung des Brandschutzes, der Personenbergung sowie der Verkehrslenkung mit starken Kräften vor Ort. Ferner war das Bayrische Rote Kreuz in Form eines Notarztes, eines Rettungswagen sowie des Kriseninterventionsteams eingesetzt.