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470 000 Euro für Wegebau und Steigsanierungen

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Bei der Jahresversammlung der Nationalparkverwaltung im »Haus der Berge« stellten sich die neuen Mitarbeiter vor: Matthias Reinelt (l.) und Elke Zeitler arbeiten im Sachgebiet Naturschutz und Planung, Tilman Piepenbrink (r.) wird im Sachgebiet Parkmanagement als Funktionalförster eingesetzt. (Foto: privat)

Berchtesgaden – Rund 470 000 Euro hat der Nationalpark Berchtesgaden im laufenden Jahr in die Instandhaltung der Wege und Steige investiert, knapp 8 000 Arbeitsstunden wurden zu diesem Zweck eingesetzt. Im Rahmen der traditionellen Jahresversammlung mit Behördenvertretern, Polizei, Bundeswehr, Hüttenwirten, Bergwacht, Vereinen und Verbänden stellte die Nationalparkverwaltung die geleisteten Arbeiten vor.


Maßnahmen zum Waldumbau, Trennung von Wald und Weide, Wege- und Steigsanierungsarbeiten sowie die Beseitigung von Hochwasserschäden und Baumaßnahmen an Betriebsgebäuden waren 2014 Schwerpunkt der Revierarbeiten im Nationalpark Berchtesgaden. Die drei Revierleiter Matthias Hofbeck, Hans Neubauer und Werner Vogel stellten die geleisteten Arbeiten vor und gaben einen Ausblick auf geplante Maßnahmen des kommenden Jahres. Wegereferent Lorenz Köppl präsentierte die fertiggestellte Radwegebeschilderung und berichtete von einer Aktion mit ehrenamtlichen Helfern beim Freischneiden der Gugl-Skitourenabfahrt.

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Auch der Forstbetrieb Berchtesgaden hat sich im laufenden Jahr stark für Wegebau und -sanierung sowie für Erholungsmaßnahmen in der Region eingesetzt. Zwei Millionen Euro wurden für Wegebaumaßnahmen und weitere Investitionen ausgegeben, hinzu kamen 800 000 Euro für die Beseitigung von Unwetterschäden. Peter Renoth, stellvertretender Leiter des Forstbetriebes Berchtesgaden, informierte außerdem über den neuen Rad- und Mountainbike-Weg am Zinken im benachbarten Österreich, der im Oktober im Rahmen eines »Interreg«-Projektes umgesetzt wurde.

Der stellvertretende Nationalpark-Leiter Helmut Franz stellte den rund 50 Teilnehmern der Veranstaltung das aktuelle Forschungsprojekt zur Modellierung der Schneebedeckung vor, Nationalpark-Mitarbeiter Johann Feil präsentierte die ersten Entwürfe der neuen Informationsschilder im Gelände. Die gute Zusammenarbeit zwischen Nationalpark und der Sektion Berchtesgaden des Deutschen Alpenvereins (DAV) unterstrich Sektionsvorstand Beppo Maltan. »Anfangs war ich ein großer Kritiker des Schutzgebietes«, stellte Maltan zu Beginn seines Vortrags heraus. »Doch wir haben schnell erkannt, dass wir nur gemeinsam etwas bewegen können.« Heute schätzt Maltan die transparente und respektvolle Zusammenarbeit und lobte die Akzeptanz beider Seiten für die Belange des anderen. Eine verbesserte Zusammenarbeit und Unterstützung regte Maltan für künftige Genehmigungsverfahren an. fb