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50 000 Euro an Kriegsgräber

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Der Obergefreite Tobias Hohenadel (M.) von der Stabskompanie der Gebirgsjägerbrigade 23 erzielte mit 2 420 Euro das höchste Sammelergebnis an den Standorten. Es gratulierten Klaus Gerlach (l.) und Jörg Raab vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Fotos: Anzeiger/Wechslinger
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Brigadegeneral Michael Matz (2.v.r.), Oberstleutnant Nikolaus Carstens (r.), Major Eike Gudat (l.) und Kreisvorsitzender Rudolf Schaupp (2.v.l.) übergaben den Scheck über 50 040 Euro an den Geschäftsführer des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge Oberbayern, Jörg Raab.

Berchtesgaden – Der Kreisvorsitzende des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Rudolf Schaupp, übergab mit Vertretern der Bundeswehr beim Neujahrsempfang am Dienstagabend im Kongresshaus einen Scheck über 50 000 Euro an Bundesgeschäftsführer Jörg Raab. 832 Kriegsgräberstätten beider Weltkriege in 45 Ländern mit 2,5 Millionen Toten seien stete Mahnung und Verpflichtung zugleich, erklärte Raab. Die Erhaltung der Gräber wird teilweise durch Haussammlungen finanziert.


Bei der diesjährigen Sammlung der Standorte Bad Reichenhall und Bischofswiesen sowie der Krieger-, Soldaten - und Reservistenkameradschaften des Berchtesgadener Landes und der Gedenkkerzenaktion »Lichter für den Frieden« sind 50 040 Euro zusammengekommen. Und das, obwohl viele Bundeswehrkräfte in Afghanistan im Einsatz sind.

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Der Vorsitzende des Kreisverbandes Berchtesgadener Land im Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Rudolf Schaupp, würdigte die Sammelergebnisse der Soldaten sowie der Krieger-, Soldaten- und Reservistenkameradschaften und natürlich auch die Großzügigkeit der Bürger. Alle Beiträge seien wichtige Bausteine für die segensreiche Gedenk- und Friedensarbeit des Volksbundes, so Schaupp, der im Weiteren seinem Stellvertreter, Oberst a. D. Klaus Gerlach, sowie Ernst Ortner und Bert Eichelsdörfer für die stete Aktualisierung der Infoschaukästen in Berchtesgaden und Bad Reichenhall dankte. Christian Wechslinger