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7 500 Euro gehen nach Berchtesgaden

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Am Sitz der Bruno-H.-Schubert-Stiftung in Frankfurt nahmen Nationalpark-Mitarbeiterin Julia Herzog (l.) und Dr. Hubert Zierl, Vorsitzender des Vereins der Freunde des Nationalparks (2.v.r.), die Auszeichnung vom Vorsitzenden des Stiftungskuratoriums, Zoodirektor Wolfgang Niekisch (2.v.l.), in Frankfurt entgegen. Rechts im Bild: Kuratoriumsmitglied Stefan Gauer, langjähriger Leiter der CJD Christophorusschule am Obersalzberg. Foto: privat

Frankfurt/Berchtesgaden (NPV) - Große Ehre und Auszeichnung für die Bildungsarbeit im Nationalpark Berchtesgaden: Die Jugendgruppen des Schutzgebietes erhielten ein Preisgeld in Höhe von 7 500 Euro von der Bruno-H.- Schubert-Stiftung für ihr Engagement im Naturschutz. Mit dem Bruno-H.-Schubert-Preis werden wissenschaftliche Leistungen und deren praktische Umsetzung auf dem Gebiet des Natur- und Umweltschutzes ausgezeichnet.


Der höchstdotierte private Umweltpreis Deutschlands wird im Zweijahresrhythmus in verschiedenen Kategorien vergeben. 25 000 Euro Preisgeld gingen in diesem Jahr an den israelischen Vogelkundler Yossi Leshem, der sich für Zugvögel einsetzt.

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In der Kategorie für junge Menschen, die sich durch ihre praktische Arbeit um die Erhaltung der Natur und Umwelt verdient gemacht haben, teilt sich der Nationalpark Berchtesgaden den Preis mit der Geschwister-Scholl-Realschule in Nürnberg. Ausschlaggebend für die Entscheidung des Kuratoriums war das Konzept des Nationalparks Berchtesgaden in Zusammenarbeit mit dem Verein der Freunde des Nationalparks zum Heranführen einheimischer Kinder und Jugendlicher an die Themen Nationalpark und Naturschutz. Rund 50 Kinder im Alter zwischen sechs und 18 Jahren engagieren sich derzeit in fünf Gruppen.

Die 7 500 Euro Preisgeld gingen an den Verein der Freunde des Nationalparks, der die Kinder- und Jugendgruppen des Schutzgebiets bereits seit vielen Jahren unterstützt. »Im kommenden Jahr feiern die Jugend- und Kindergruppen ihr zehnjähriges Bestehen«, freute sich Julia Herzog. »Mit dieser tollen Finanzspritze können wir ab 2013 viele neue Projekte angehen, für die bislang das Geld gefehlt hat.«