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Österreicher zahlt Justizschulden und gibt Führerschein ab

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Foto: dpa/Symbolbild

Freilassing – Seine Reise nach Deutschland hat für einen Österreicher kein Gutes Ende genommen. Gleich zwei Haftbefehle lagen gegen den Mann vor.


Am Donnerstagnachmittag stoppte die Bundespolizei im Rahmen der Grenzkontrollen in Freilassing das Fahrzeug eines österreichischen Staatsangehörigen. Zur Personalienfeststellung legte der Salzburger seinen Führerschein vor. Wie sich herausstellte, suchten die Staatsanwaltschaften München und Traunstein jeweils wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis nach dem 40-Jährigen.

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In zwei unterschiedlichen Verfahren war der Mann im Juni 2015 sowie im August 2016 wegen des Verkehrsdelikts zu Geldstrafen von rund 700 beziehungsweise 1.900 Euro verurteilt worden. Der Österreicher hatte seine Gesamtstrafe von mehr als 2600 Euro bisher nicht beglichen. Zudem war vom Amtsgericht Laufen die Beschlagnahme des Führerscheins des Gesuchten angeordnet worden.

Die Bundespolizisten nahmen den Mann fest und beschlagnahmten seinen Führerschein, den er eigentlich aufgrund des letzten Verkehrsdelikts bereits hätte abgeben müssen. Er konnte die geforderte Geldsumme zwar zahlen, wurde aber trotzdem nicht aus dem Polizeigewahrsam entlassen. Wegen des erneuten Fahrens ohne Fahrerlaubnis ist er der zuständigen Landespolizei überstellt worden. Ihn erwartet ein weiteres Strafverfahren.