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Acht Syrer im Geräteschuppen

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Berchtesgaden – Ein Landwirt aus Oberau hat am Sonntag acht Ausländer in seinem Geräteschuppen entdeckt und nach Informationen des »Berchtesgadener Anzeigers« die Polizeiinspektion Berchtesgaden informiert. Trotz Verständigungsproblemen konnte er ihre wichtigste Frage, »Deutschland?«, mit einem Ja beantworten. Die Polizeibeamten nahmen die ausweislosen Männer mit zur Dienststelle ins Tal.


In seinem Garten hatte der 48-Jährige Sonntagmittag die achtköpfige Gruppe entdeckt. Die Männer im Alter von 17 bis 45 Jahren hatten offenbar im unverschlossenen Geräteschuppen des Landwirts Unterschlupf gesucht. Der verwunderte Anwohner informierte die Polizei. Die Beamten der Polizeiinspektion Berchtesgaden stellten fest, dass es sich bei den entdeckten Personen um syrische Staatsangehörige handelt. Ausweisdokumente hatte keiner der acht dabei.

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Wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise wurden die Syrer der Freilassinger Bundespolizei übergeben. Dort gaben sie an, im unbeheizten Laderaum eines Kastenwagens von Serbien nach Deutschland gebracht worden zu sein.

Der Fahrer des Transporters habe sie schließlich an der Straße abgesetzt. Eigentlich sei München als Reiseziel vereinbart worden. Für die gesamte Schleusung vom Heimatland über die Türkei und Griechenland hätten sie jeweils zwischen 7 500 und 10 000 Euro gezahlt.

Alle acht Syrer stellten Schutzersuchen und wurden von den Bundespolizisten an die Flüchtlingsstelle in München weitergeleitet. Die Bundespolizei hat die Ermittlungen gegen den unbekannten Schleuser aufgenommen. Gefahndet wird nach dem Fahrer des Kastenwagens, der die Geschleusten nahe der B 319 abgesetzt haben soll. kp/fb