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Alle Grundhandgriffe sitzen perfekt

Die Jugendgruppen der Freiwilligen Feuerwehren Bischofswiesen und Marktschellenberg legten mit Erfolg die Prüfung für das Bayerische Jugendleistungsabzeichen ab. Fotos: privat
Das richtige Anlegen eines Knotens unter den strengen Augen der Schiedsrichter.

Bischofswiesen (tho) - Kürzlich fand die Prüfung für das Bayerische Jugendleistungsabzeichen im neuen Feuerwehrhaus in Bischofswiesen statt. Der Prüfung stellten sich 22 Feuerwehranwärterinnen und Feuerwehranwärter der Freiwilligen Feuerwehren Bischofswiesen und Marktschellenberg.


Nach der kurzen Begrüßung durch den Kreisjugendwart Hans Grabner aus Teisendorf konnte es auch schon losgehen. Das Bayerische Jugendleistungsabzeichen besteht aus fünf Einzelübungen wie das Ausrollen eines C-Schlauches, das Zielwerfen einer Feuerwehrleine sowie das Anlegen verschiedener Feuerwehrknoten. Weiters waren auch fünf Truppübungen gefragt, die im Trupp, das heißt zu zweit, abgelegt werden mussten. Zu den Truppübungen zählen unter anderem das Zusammenkuppeln von zwei Saugschläuchen, der richtige Umgang mit der Kübelspritze, das Zuordnen von Gerätschaften und das Kuppeln einer 90 Meter langen C-Schlauch-Strecke. Am Ende mussten die Jugendlichen noch ihr theoretisches Wissen anhand eines Fragebogens unter Beweis stellen.

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Nervenaufreibend war die Wartezeit, bis die sechs Landkreisschiedsrichter ihre Bewertungszettel und die Fragebögen ausgewertet hatten. Große Anspannung machte sich in der Fahrzeughalle im Bischofswieser Feuerwehrhaus breit, als dann das Schiedsrichter-Komitee unter der Leitung von Kreisjugendwart Hans Grabner an die Jugendlichen herantrat. Die Spannung löste sich schnell, als Grabner bekannt gab, dass jeder die Leistungsprüfung mit Bravour bestanden hatte. Weiters sprach der Kreisjugendwart in seiner Dankesrede an, dass dieses ein sehr wichtiges Abzeichen sei, da in dieser Prüfung sämtliche Grundhandgriffe eines Feuermannes beziehungsweise einer jeden Feuerwehrfrau gefragt seien. Ein weiterer Dank ging an die Ausbilder und Jugendwarte, die in einer sehr zeitaufwendigen Ausbildung die Jugendlichen auf dieses Abzeichen herangeführt haben.

Kreisbrandinspektor Stefan Pfnür überbrachte die Grüße von Kreisbrandrat Rudi Zeif. Pfnür machte deutlich, wie wichtig die Jugendarbeit in der Feuerwehr sei, und bat die Jugendlichen, bei der Stange zu bleiben, da die Feuerwehr ein wichtiger Bestandteil in der Gemeinde sei.

Auch der Hausherr der Freiwilligen Feuerwehr Bischofswiesen, 1. Kommandant Josef Walch, gratulierte den Jugendlichen zu dieser herausragenden Leistung und lud alle noch ins Stüberl zu einer zünftigen Brotzeit ein. Im Anschluss erhielten die jungen Florianijünger ihre heiß ersehnten Abzeichen, die ihnen Kreisbrandmeister Erich Güll aushändigte. Der Einladung von Kommandant Walch folgend, ließ man dann den Abend in gemütlicher Runde ausklingen.