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Am Königssee sind die Wogen vorläufig geglättet

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Schönau am Königssee (UK) – Die Wogen sind erst einmal geglättet. Nach dem Streik vom Montag und der vorläufigen Einigung der Tarifparteien am Dienstagabend (wir berichteten) fahren die Königsseeboote zumindest bis 21. August, dem Ablauf der Erklärungsfrist, nach Fahrplan. »Man merkt schon, dass viele Gäste die am Montag wegen des Streiks verpasste Überfahrt nachholen wollen«, sagte Michael Grießer, Geschäftsführer der Bayerischen Seenschifffahrt, gestern zum »Berchtesgadener Anzeiger«. Großer Andrang herrscht aber auch wegen der Ferien in 16 Bundesländern. »Ich hoffe nun, dass wir nach Ablauf der Erklärungsfrist zu einem endgültigen Tarifvertrag kommen«, sagte Grießer. Die Gewerkschaft ver.di hatte vor allem angeprangert, dass die bei der Seenschifffahrt Beschäftigten deutlich schlechter gestellt seien als ihre Kollegen im staatlichen Dienst. »Mit dem jetzt erzielten Kompromiss könnten beide Tarifparteien zufrieden sein«, betonte Grießer. Einzelheiten zum sogenannten Einigungspapier erfuhr man allerdings nicht. (Foto: Wechslinger)


 
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