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Andreas Bönsch neuer Ortsvorsitzender

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Das ist die neue Vorstandschaft, die der CSU-Ortsverband Ramsau gewählt hat (v. l.): Michael Brandt, Richard Grassl jun., Sepp Grassl, Birgit Gschossmann und Andreas Bönsch. (Foto: privat)

Ramsau – Sepp Maltan hat sein Amt als erster Vorsitzender des CSU-Ortsverbands Ramsau bei der 61. Jahreshauptversammlung an Andreas Bönsch weitergegeben. Maltan, seit 25 Jahren dabei, war die vergangenen acht Jahre Vorsitzender. Bei der Versammlung gab es neben den Neuwahlen (siehe Kasten) auch Ehrungen.


Die Mitglieder trafen sich traditionell im »Oberwirt«. Der scheidende Vorsitzende Sepp Maltan sagte bei seiner Begrüßung, der Ortsverband könne sich glücklich schätzen, so viele junge und engagierte Nachwuchskräfte in den Reihen zu haben, die auch anpacken können. Deshalb habe er aktiv diese Veränderung angestrebt. Ein zentrales kommunalpolitisches Anliegen sei seiner Meinung nach, den Talkessel als Gesamtheit zu betrachten, deshalb treffe man sich in regelmäßigen Abständen mit den Ortsvorständen der fünf Gemeinden, um gemeindeübergreifende Themen zu diskutieren. Hierzu zollte er dem Marktbürgermeister Franz Rasp in der Diskussion um den Mittelschulstandort größten Respekt – trotz harscher und lauter Kritik einzelner – dafür, dass er sich sachorientiert und vorausschauend mit seinem Gemeinderat für die Talkesselgemeinschaft entschieden hat. Die von Sigi Scheidsach im Anschluss geleiteten Neuwahlen brachten doch einige Veränderungen mit sich. Gemeinderat Andreas Bönsch wurde mit überwältigender Mehrheit zum neuen Ortsvorsitzenden gewählt.

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Seine erste Amtshandlung war die Ehrung langjähriger Mitglieder. Ernst Resch ist seit 25 Jahren beim Verein, Toni Grassl, Dr. Hanns Müller-Bardorff und Klaus Hattensperger je zehn Jahre.

In einem kurzen Abriss seiner zukünftigen Tätigkeit, bedankte sich der neue Vorsitzende bei Sepp Maltan und seinem ebenso scheidenden Stellvertreter Thomas Grassl mit einem Geschenk. Er versicherte, die Stammtische in den Gnotschaften in ihrem Sinne beizubehalten, um so das Gehör bei den Menschen zu haben. Aber ebenso dazu gehörten auch die neuen Medien und die verstärkte Einbindung der Mitglieder zur Meinungsbildung bei kommunalpolitischen Themen. Dem Bürgermeister sagte er seine Unterstützung zu, dennoch werde die CSU betont sachliche Kritik anbringen, wenn es nötig ist. fb

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