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Anziehende Elektrizität

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Kleine Wissenschaftler mit großer Neugier: Die Bischofswieser Grundschüler beschäftigten sich im Schülerforschungszentrum mit Elektrizität. Foto: privat

Berchtesgaden (H.M.) - Unter der Leitung der Klassleiterin Martina Fendt besuchten zwei Bischofswieser Grundschulklassen das Schülerforschungszentrum in Berchtesgaden und erprobten den neu etablierten Kurs zum Lehrplanthema »Strom und Magnetismus«. Hoch motiviert und mit großer Experimentierfreude erforschten die Drittklässler in unterschiedlichen Versuchsanordnungen, wie elektrischer Strom zustande kommt und wie er genutzt werden kann.


Dieser Kurs war im vergangenen Jahr von vielen Grundschullehrkräften gewünscht und von Anton Rosenberger, Mathematik- und Physiklehrer am Karlsgymnasium in Reichenhall und Mitarbeiter des Schülerforschungszentrums, entwickelt worden.

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Unter fachlicher Anleitung experimentierten die Schülerinnen und Schüler einen Vormittag lang mit Batterie, Kabel, Lämpchen und Motoren. Zunächst wurde der Aufbau des Stromkreises erforscht. Schnell erfassten die Schüler dessen Funktionsweise und variierten den Versuchsaufbau geschickt. Mit viel Spaß brachten sie ein oder mehrere LED-Lämpchen zum Leuchten.

Anschließend wurde nach einer kurzen Einführung ein Elektromagnet gebaut, dessen magnetische Wirkung an den unterschiedlichsten Gegenständen ausprobiert wurde. Erstaunlich war das Auftreten der magnetischen Wirkung in Abhängigkeit vom Stromfluss.

Nachdem der Zusammenhang von Strom und Magnetismus erfasst worden war, demonstrierte Dr. Gerd Helms das Prinzip eines Elektromotors mittels spiralig gewundenem Stromleiter und Permanentmagnet. Mit diesem Grundverständnis ging das Experimentieren mit kleinen Elektromotoren weiter. Dabei entdeckten die Schüler, dass Elektromotoren auch als Generatoren wirken, wenn sie mechanisch in Rotation versetzt werden. Zum Abschluss durften die Schüler noch einmal mit ihrem Experimentierkasten alles erproben, was ihnen wichtig war.