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Arbeitsreiches Wochenende - Pidinger Grenzpolizisten im Dauereinsatz

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Foto: Matthias Balk/dpa

Gleich mehrmals bewiesen die Beamten der Grenzpolizeiinspektion Piding im Laufe des vergangenen Wochenendes den sprichwörtlich „richtigen Riecher“: Bei mehreren Personen wurden Drogen gefunden, falsche Dokumente konnten beschlagnahmt werden und ein gesuchter Straftäter sitzt in Haft.


Neben dem internationalen Straßenverkehr auf den überregionalen Reiserouten führen die Beamten der Grenzpolizei auch stichpunktartige Kontrollen in den grenzüberschreitenden Fernreisezügen durch. Auch an diesem Wochenende wurden mehrere Zugverbindungen ausgewählt und die Reisenden einer Kontrolle unterzogen.

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Bei den durchgeführten Personenkontrollen fanden die Beamten gleich bei fünf Männern unerlaubte Drogen! In den meisten Fällen brachten die Beschuldigten unterschiedlicher Nationalitäten Haschisch und Marihuana über die Grenze. In einem Fall führte die Durchsuchung des Reisegepäcks eines 22-jährigen ungarischen Staatsangehörigen auch zum Fund von Extasy.

In der Nacht von Freitag auf Samstag, den 08.09.2018, kontrollierten die Beamten auf der Salzburger Autobahn einen montenegrinischen Staatsangehörigen. Auf Verlangen händigte der Alleinreisende neben seinen Reisedokumenten auch einen internationalen Führerschein aus.

Bei der Begutachtung des Dokumentes stellten die Fahnder fest, dass es sich hierbei um eine Totalfälschung handelt! Für den Fahrzeugführer, der seit mehr als zehn Jahren nicht mehr im Besitz eines gültigen Führerscheins war, endete die Reise in Anger. Die Beamten beschlagnahmten die Fälschung und zeigten den Fahrer an.

Bei der Überprüfung seiner Personaldaten zeigte der Polizeicomputer, dass ein Rumäne gleich mehrfach mit Haftbefehl gesucht wird. Unter anderem wegen Körperverletzung und Erschleichung von Leistungen wurde der Gesuchte zu einer mehrmonatigen Freiheitsstrafe verurteilt.

Da der 26-Jährige seine Strafe aber nicht antrat, erließ der zuständige Richter einen Haftbefehl. Bei der am Samstagmorgen durchgeführten Kontrolle, klickten dann die Handschellen. Durch Zahlung einer hohen, vierstelligen Kaution hätte der Verurteilten dem Gefängnis noch entgehen können. Da er aber den erforderlichen Geldbetrag nicht aufbringen konnte, ging es für ihn von der Autobahn direkt in die die nächste Justizvollzugsanstalt.

Pressemeldung Grenzpolizei Piding