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»Atmen, weitergehen, wieder atmen«

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Dr. Anneliese Heidegger vor der Linde, die sie 1997 vom Roten Kreuz geschenkt bekommen hat. Fotos: Anzeiger/Marschner
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Susanne Kurz mit einer Mitarbeiterin des Roten Kreuzes beim Blutdruckmessen.

Marktschellenberg – Dr. Anneliese Heidegger zeigt sich überaus zufrieden mit den Marktschellenberger Gesundheitswochen, waren doch wieder über 35 Personen beim Einführungsabend dabei. Und über 40 Personen nutzten laut der Ärztin die Chance, mit der Kartoffelkur ihren Säure-Basen-Haushalt im Körper wieder in Ordnung zu bringen. Mit einer Wanderung mit Puls- und Blutdruckmessung sowie einem letzten gemeinsamen Essen klang die Veranstaltungsreihe am Samstag aus.


In den vergangenen zwei Wochen drehte sich jeder Tag in Marktschellenberg um die Gesundheit. Bei den einzelnen, durchwegs kostenlosen Veranstaltungen waren jeweils an die 30 Teilnehmer dabei, verriet Dr. Heidegger und freute sich über die steigenden Teilnehmerzahlen, was die Kur betrifft: »Komplette Familien und auch Sportler nutzen diese Kur gern, um sich wieder gesünder zu fühlen.«

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Gut besucht war auch die geführte Wanderung mit Referentin Susanne Kurz, die den Teilnehmern das »achtsame Gehen« vermittelte. Auch die dazugehörige richtige Atmung war ein wichtiger Punkt. »Die Frauen neigen dazu, immer zu quasseln beim Wandern. Achtsames Gehen soll aber ruhig erfolgen. Einen Schritt machen, atmen, weitergehen und wieder atmen«, empfahl Kurz. Und gab den Teilnehmern den Tipp, mehr in sich zu gehen.

Die Tour ging über den Glockenweg zum idyllisch gelegenen Bauernhof der Familie Lohner. In dessen Garten gab es Tee und die gelernten Atemübungen wurden gemeinsam mit herrlichem Blick auf die umgebene Landschaft ausgeübt. »Einiges werde ich mir beibehalten, viele Rezepte weiterhin kochen und an die regelmäßige Bewegung denken«, erzählte eine Teilnehmerin.

Viele Teilnehmer waren sich einig: »Wir fühlen uns nach den zwei Wochen wohler«. Es gibt auch einige »Wiederholungstäter« unter den Teilnehmern, die diese Kur bereits seit vielen Jahren fest im Terminkalender stehen haben.

Unterwegs haben die Helfer des Roten Kreuzes an verschiedenen Stellen Blutdruck und Puls gemessen, vor allem vor dem Start, nach einer längeren Ansteigung sowie im Anschluss der Wanderung im Lesesaal. »Es ist wichtig, dass sich der Blutdruck nach Anstrengungen wieder schnell normalisiert«, verriet die Ärztin und fragte die Teilnehmer auch nach deren Gewohnheiten bei erhöhten Blutdruckwerten. Dafür gibt es bekanntlich viele Ursachen, wie zum Beispiel Stress oder falsche Ernährung.

Als Höhepunkt der Wanderung nahm Dr. Heidegger die Teilnehmer noch mit an einen ganz besonderen Ort. Als Dank für ihre ehrenhafte Arbeit in all ihren Jahren als Leiterin der Gesundheitswochen erhielt die Ärztin im Jahr 1997 von den Helfern des Roten Kreuzes eine Linde geschenkt.

Diese steht auf einer Wiese gleich nach dem Bauernhaus der Familie Lohner. Dr. Heidegger drückte ihre Gefühle zu den »besonderen Wochen« im Jahr in Form eines rührenden Gedichts aus. Man merkte ihr sichtlich an, wie ergreifend all diese Jahre für die Ärztin waren. Denn Dr. Anneliese Heidegger ist Ärztin aus Leidenschaft. Susann Marschner

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