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Atmosphäre, Biosphäre, Pedosphäre

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In einer Sondersitzung des Marktgemeinderats Berchtesgaden ging es um die an der Roßfeldstraße geplante Forschungs- und Lehrstation der Technischen Universität München. (Foto: privat)

Berchtesgadener Land – In einer Sondersitzung des Marktgemeinderats Berchtesgaden stellte der Präsident der Technischen Universität München das Projekt »TUM-Forschungs- und Lehrstation« vor.


Professor Dr. Wolfgang A. Herrmann betonte vor den anwesenden Gemeinderäten die langjährige enge Verbundenheit zwischen dem Berchtesgadener Land und der Technischen Universität München. Mit dem Neubau der TUM-Forschungs- und Lehrstation auf dem gemeindefreien Gebiet der Gemarkung Eck, an der Roßfeldstraße gelegen, erfahre das bereits bestehende Schülerforschungszentrum Berchtesgadener Land in Berchtesgaden eine entscheidende infrastrukturelle Ergänzung. Seit 2011 bestehe das Forschungszentrum, an dem Kinder und Jugendliche gefördert werden, ihre Talente zu entdecken und zu entwickeln.

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Auch andere namhafte bayerische Gemeinden seien, so Professor Dr. Herrmann, an die TUM herangetreten, um ähnliche Projekte wie das Schülerforschungszentrum Berchtesgadener Land mit Unterstützung der TUM zu realisieren. Diese Angebote habe er, so Prof. Dr. Herrmann, zugunsten Berchtesgadens abgelehnt, um diesen Standort mit seinen einzigartigen Möglichkeiten weiter zuentwickeln und die Anstrengungen und Maßnahmen auf Berchtesgaden zu konzentrieren. »Die Technische Universität München fühlt sich in Berchtesgaden sehr willkommen und möchte die bereits bestehenden hervorragenden Beziehungen weiter ausbauen«, verdeutlichte der TUM-Präsident.

Die neue Forschungs- und Lehrstation am Roßfeld mit Platz für bis zu 40 Personen erweitere, so Prof. Dr. Herrmann, das Arbeitsspektrum der Universität sowohl in der Pädagogik wie auch in der Forschung. Dort sollen die in der Atmosphäre, Biosphäre und Pedosphäre ablaufenden Prozesse untersucht werden, um langfristig angelegte Managementkonzepte für forstliche, agrarische, aquatische und urbane Ökosysteme zu entwickeln.

Landrat Georg Grabner, der die Technische Universität München für das Schülerforschungszentrum gewinnen konnte, und dessen Präsident Prof. Dr. Herrmann, der sich gerade auch persönlich enorm für das Schülerforschungszentrum einsetzt, freuen sich über die verstärkte Präsenz der Universität im Berchtesgadener Land. Die TUM sei eine international renommierte Universität und dabei gleichzeitig bodenständig. »Es ist für unseren Landkreis ein Glücksfall, dass sich die TUM bei uns so engagiert und damit unseren Landkreis in die moderne Forschung integriert«, so Landrat Grabner. fb