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Auf dem Weg zum »Pinzgauer Dom«

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Geschafft: Pfarrer Thomas Frauenlob (r.) und Kreuzträger Michael Koller vor dem Kirchenportal. (Foto: Schöbinger)

St. Martin/Ramsau – Auch heuer hatte der Pfarrverband Stiftsland Berchtesgaden bereits im Frühsommer zu seiner traditionellen Pfarrwallfahrt nach Maria Kirchental eingeladen. Am Samstag versammelten sich nach der Busanfahrt zum Hirschbichl gut 50 Fußwallfahrer aus dem Pfarrverband zum gemeinsamen Morgenlob.


Mit Pfarrer Dr. Thomas Frauenlob an der Spitze marschierte die Gruppe fleißig betend und singend bei gutem Wanderwetter zur Eiblkapelle, wo zu einer Statio innegehalten wurde und Pfarrer Frauenlob auf den heiligen Franziskus und dessen Gedanken zur Schöpfung einging. So war es selbstverständlich, dessen Sonnengesang zu beten beziehungsweise zu singen.

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Von dort aus machte sich die Gruppe, zur rechten Zeit eine kurze Wallfahrtspause einlegend, eifrig betend nach St. Martin. Verstärkt durch eine weitere Zahl mit dem Bus beziehungsweise Auto angereister Wallfahrer, formierte sich nun der Zug für den Weg hinauf zum ehrwürdigen »Pinzgauer Dom«. Trotz des steilen Anstieges war die Stimmung frohgemut.

Vor dem Gnadenbild Maria Kirchental zelebrierte Monsignore Frauenlob die heilige Messe; erstmals dabei der neue Mesner Martin Resch. In seiner bewusst kurzen Wallfahrerpredigt stellte Frauenlob die heilige Maria als Mutter der Kirche in den Mittelpunkt. Mit dem feierlichen Schlusssegen endete der spirituelle Teil einer intensiven Berchtesgadener Wallfahrt, und so machten sich die zahlreichen Wallfahrer körperlich vielleicht angestrengt, dafür aber geistig gestärkt und gut gelaunt auf den Weg hinab ins Tal des Alltags. J. Sch.