weather-image
23°

Auftakt mit Apfelglühmost und Maroni

4.9
4.9
Bildtext einblenden
Zur feierlichen Eröffnung des Berchtesgadener Advents auf dem Schlossplatz spielte das Senioren-Quintett der Marktkapelle Berchtesgaden. Fotos: Anzeiger/Marschner
Bildtext einblenden
Freuen sich auf eine besinnliche Weihnachtszeit (v.l.): 3. Bürgermeister Bartl Mittner, Pfarrer Dr. Thomas Frauenlob und Berni Zauner, 1. Vorsitzender des Vereins »Aktive Unternehmen Berchtesgaden«.
Bildtext einblenden
Diese Engerl wünschten den Adventsmarktbesuchern am Donnerstag schon einmal eine schöne Adventszeit.
Bildtext einblenden
Kein Kitsch, nur traditionelle Berchtesgadener Ware – das ist das Motto des Berchtesgadener Advents.
Bildtext einblenden
Auch die Musikschule war bei der Adventsmarkteröffnung vertreten. Foto: privat
Bildtext einblenden
Weihnachtsstimmung pur auf dem Schlossplatz. Foto: Anzeiger/Irlinger

Berchtesgaden – Weiße Landschaft und frostige Temperaturen, dazu der Duft von Glühwein und gebrannten Mandeln – das Ambiente passte zur Eröffnung des Berchtesgadener Advents am Donnerstagabend. Und gleich am ersten Tag strömten viele Besucher in den Markt, um schon frühzeitig in Weihnachtsstimmung zu kommen und die kleine, aber feine Eröffnungszeremonie auf dem Schlossplatz mitzuerleben.


Berni Zauner, 1. Vorsitzender des Vereins »Aktive Unternehmen Berchtesgaden« und Gesellschafter der Berchtesgadener Advent GmbH, Pfarrer Dr. Thomas Frauenlob und Berchtesgadens 3. Bürgermeister Bartl Mittner waren zur Adventsmarkt-Eröffnung gekommen und stießen mit einem Haferl Glühwein auf eine stimmungsvolle und besinnliche Vorweihnachtszeit an. Vermutlich werden ihre Wünsche erfüllt, denn das Motto des diesjährigen Advents heißt: »Stade Musi und vui Gfui«, verbunden mit Tradition.

Anzeige

»Wir wollen einen Weihnachtsmarkt ohne Kitsch, Rentiere und blinkende Weihnachtsmannmützen«, versprach dann auch Berni Zauner in seiner Eröffnungsansprache. Mit dieser Strategie sollen wieder möglichst viele Besucher auf den liebevoll geschmückten Markt mit lebendiger Handwerkskunst, vielfältigem Programm und kulinarischen Angeboten gelockt werden. Seinen Dank richtete Zauner an alle Mithelfenden, Sponsoren und Gesellschafter sowie an Bürgermeister Franz Rasp, die alle zusammen so einen besonderen Weihnachtsmarkt mit traumhafter Kulisse erst möglich machten.

Auch vier kleine Engerl waren zur Adventsmarkteröffnung gekommen, die bei den Besuchern beliebte Fotomotive waren. Für die musikalische Untermalung sorgte das Senior-Bläserquintett der Musikkapelle Berchtesgaden.

Damit die besinnliche Zeit etwas Besonderes wird, empfiehlt Pfarrer Frauenlob, sich innerlich darauf vorzubereiten. »Einfach mal viel Ruhe und Stille suchen, Musik genießen, in die Kirche gehen und die vielen Eindrücke auf sich wirken lassen«, riet er den Besuchern.

3. Bürgermeister Bartl Mittner ist ganz stolz darauf, was im Markt Berchtesgaden jedes Jahr zur Vorweihnachtszeit auf die Beine gestellt wird. »Regionale Produkte, Handwerkskunst und viele Schmankerl laden zum Bummeln und Schauen ein«, sagte der Vertreter der Marktgemeinde Berchtesgaden.

In mehr als 40 Hütten freuen sich die Standbetreiber und ihre Mitarbeiter, die alle aus Berchtesgaden oder näherer Umgebung stammen, mit regionalen und traditionellen Produkten auf die Besucher. Im Angebot haben sie auch zahlreiche Schmankerl wie Bosna, frisch gebackene Waffeln oder duftende Maroni – für jeden Geschmack ist etwas dabei. Neben den bekannten Glühwein-, Most- und Punschsorten gibt es dieses Jahr eine neue Kreation: einen alkoholfreien Apfelglühmost hergestellt aus regionalen Äpfeln. Mit einem Schuss Rum wird er sogar zum alkoholischen Schmankerl.

Kinderaugen sollen ebenfalls wieder leuchten – dafür sorgen viele Höhepunkte wie das Engerlpostamt und die Backstube im neu hergerichteten Gasthof »Neuhaus« sowie ein Karussell und ein Streichelgehege im Außenbereich. Das beliebte Baumlabyrinth mit über 300 Christbäumen gibt es natürlich auch wieder an gewohnter Stelle am Schlossplatz.

Das gesamte Programm mit Terminen und Zeiten liegt an den Hütten aus, zusätzlich gibt es eine Informationshütte am Markteingang. »Wenn die Leute sich wohl fühlen auf dem Adventsmarkt, dann haben wir alles richtig gemacht«, verriet Zauner. Am ersten Tag sah es schon einmal ganz danach aus. Susann Marschner