weather-image
13°

Bahnübergang »Wasserer Säge« jetzt sicherer

2.2
2.2
Bildtext einblenden
Die Fahrbahn am Bahnübergang »Wasserer Säge« ist jetzt 7,50 Meter breit. (Fotos: Deutsche Bahn)
Bildtext einblenden
So sah der Bahnübergang »Wasserer Säge« vor dem Umbau aus.

Bischofswiesen – Die Bahn kommt voran bei ihren Projekten zur Verbesserung der Sicherheit an mehreren Bahnübergängen im Landkreis Berchtesgadener Land. Der Bahnübergang »Wasserer Säge« in Bischofswiesen-Winkl konnte nach dem Umbau bereits wieder für den Straßenverkehr freigegeben werden. Mit Investitionskosten von fast 200 000 Euro wurde die Fahrbahn im Bereich des Bahnübergangs von rund 5,00 auf 7,50 Meter verbreitert. Größere Kurvenradien sorgen zudem für mehr Sicherheit insbesondere für den Lkw-Verkehr.


Für weitere Bahnübergänge konnten die notwendigen Vereinbarungen mit den Gemeinden und Straßenbaulastträgern abgeschlossen werden, sodass 2016 weitere Umbauarbeiten beginnen können. Auf Bischofswieser Gemeindegebiet erhält der Bahnübergang »Neuwirtbrücke« eine modernere Sicherungsanlage mit Lichtzeichenanlage und Halbschranken. Auch hier wird die Fahrbahn verbreitert. Der benachbarte Bahnübergang »Hohlgraben« soll dauerhaft geschlossen werden, nachdem eine Umleitungsstraße zum Bahnübergang »Neuwirtbrücke« fertiggestellt ist.

Anzeige

Im Gemeindegebiet Ainring wird der Bahnübergang am Bahnhof Hammerau durch eine Unterführung für Fußgänger und Radfahrer ersetzt. Die Arbeiten für die dazu notwendige Eisenbahnbrücke sollen im Herbst 2016 beendet werden.

Ursprünglich geplant war auch die Beseitigung des Bahnübergangs Schmölzl/Wappachweg zwischen Bad Reichenhall und Bayerisch Gmain. Geplant ist hier eine Umleitungsstraße zur benachbarten Brücke in der Lattenbergstraße. Dazu fehlt aber noch die Zustimmung der Gemeinde Bayerisch Gmain. Die nun umzusetzende Errichtung einer Lichtzeichenanlage mit Halbschranken fand weder bei der Gemeinde Bayerisch Gmain noch bei der Stadt Bad Reichenhall Unterstützung.

»Die Modernisierung der Bahnübergangs-Technik oder die Beseitigung von Bahnübergängen sind neben der Erhöhung der Sicherheit auch Voraussetzung dafür, dass die Züge zwischen Freilassing und Berchtesgaden zukünftig schneller fahren können«, so die Deutsche Bahn in einer Pressemitteilung. Und die höhere Geschwindigkeit sei Grundlage dafür, dass die Züge zusätzlich an den geplanten neuen Bahnhöfen in Bad Reichenhall Mitte und Bischofswiesen-Winkl halten können, ohne das Fahrplangefüge an der eingleisigen Strecke durcheinander zu bringen. fb