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Baubeginn für neues Feuerwehrhaus schon im Herbst?

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Ehrungen bei der Freiwilligen Feuerwehr Königssee (v.l.): Bürgermeister Hannes Rasp, Anton Lochner, 2. Kommandant Florian Hallinger, Lorenz Brandner, 2. Vorstand Michael Schaumann, Helmut Hölzlwimmer, Andreas Rott, 1. Kommandant Andreas Kurz, Klaus Brandner, Robert Stelzer, 1. Vorstand Franz Graßl, Manfred Binder. (Fotos: privat)
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Klaus Lugstein (Freiwillige Feuerwehr Niederalm/M.) erhielt vom Deutschen Feuerwehrverband die Medaille für internationale Zusammenarbeit. Mit ihm freuten sich (v.l.) Bürgermeister Hannes Rasp, 2. Kommandant Florian Hallinger, 1. Kommandant Andreas Kurz, 2. Vorstand Michael Schaumann, 1. Vorstand Franz Graßl und Kreisbrandrat Josef Kaltner.

Schönau am Königssee – Ein anstrengendes Jahr hat die Freiwillige Feuerwehr Königssee hinter sich. Vor allem der Waldbrand am Königssee im Sommer und der Katastrophenfall im Januar stellten die Einsatzkräfte vor erhebliche Herausforderungen. Dafür darf man sich auf ein neues Feuerwehrhaus freuen, für das vielleicht schon im kommenden Herbst der erste Spatenstich erfolgen soll. Darüber sprach man auch am Samstag auf der Generalversammlung im Hotel »Bergheimat«.


Bürgermeister Hannes Rasp richtete seinen Dank an alle aktiven Feuerwehrmänner, die im vergangenen Einsatzjahr mit einigen Eigenheiten zu kämpfen hatten. Der Waldbrand am Königsbach im unwegsamen Gelände sowie der Katastrophenfall mit den Schneemassen im Januar wurden nach seinen Worten perfekt organisiert und abgewickelt.

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Ein großes Lob ging an die gesamte Mannschaft für ihren unermüdlichen Einsatz sowie für die gute Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr Schönau. Rasp ging zudem kurz auf die aktuellen Planungsschritte zum Thema Neubau des Feuerwehrhauses Königssee ein und hoffte, dass noch im kommenden Herbst mit dem Bau begonnen werden kann.

Im Anschluss folgte der Kommandantenbericht von Andreas Kurz. Die insgesamt 90 Feuerwehrdienstleistenden (77 Aktive und 13 Personen im Jugendzug) rückten im vergangenen Jahr zu 52 Einsätzen aus. Insgesamt wurden im Kalenderjahr 2018 (ohne Katastrophenfall im Januar 2019) 2000 Einsatzstunden sowie 2687 Stunden für Übungen, Fortbildungen und Arbeitseinsätze gezählt. Das Bayerische Leistungsabzeichen »Die Gruppe im technischen Hilfeleistungseinsatz« erwarben elf Mann in den unterschiedlichen Stufen.

Vorstand Franz Graßl bedankte sich in seinem Bericht bei der Gemeinde für die gute Zusammenarbeit sowie bei der aktiven Mannschaft und der Musikkapelle der Freiwilligen Feuerwehr Königssee für ihren Einsatz. Vor allem während des Katastrophenfalls, als sich einige Einsatzkräfte acht Tage am Stück im unermüdlichen Einsatz befanden, war das Engagement groß.

Schriftführerin Jenny Rasp gab einen kurzen Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr 2018. Ein Höhepunkt der Wehr und der Musikkapelle war mit Sicherheit der Festabend im Rahmen des Jubiläums 25 Jahre Kreisfeuerwehrverband Berchtesgadener Land in Bad Reichenhall. Auch Kreisbrandrat Sepp Kaltner bedankte sich in seinem Grußwort nochmals bei den Musikerinnen und Musikern für den gelungenen Abend in der Konzertrotunde.

Danach verlas Kassier Stefan Aschauer den Kassenbericht. Die erfreulichen Finanzen wurden von den Kassenprüfern bestätigt und Stefan Aschauer wurde von der Versammlung entlastet.

Im Anschluss folgten zahlreiche Ehrungen für langjährige Vereinszugehörigkeit sowie Ehrungen für besondere Verdienste. Zur Würdigung seiner Dienste im Feuerwehrwesen verlieh der Kreisfeuerwehrverband Berchtesgadener Land Andreas Rott die Ehrennadel in Silber. Für die über die Landesgrenzen hinweg langjährige gute Zusammenarbeit und Unterstützung erhielt Klaus Lugstein (Freiwillige Feuerwehr Niederalm) vom Deutschen Feuerwehrverband die Medaille für internationale Zusammenarbeit.

Zum Ende der Versammlung durften vier neue Kameradinnen und Kameraden per Handschlag offiziell in die Freiwillige Feuerwehr Königssee aufgenommen werden. In den abschließenden Grußworten bedankten sich mehrere Ehrengäste noch einmal für die Einsatzbereitschaft der Königsseer. JR