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Oktober beschert der Tourismusregion sechsprozentiges Übernachtungsplus

Berchtesgadener Land bleibt bei Gästen beliebt

Berchtesgaden – Das südliche Berchtesgadener Land bleibt bei Urlaubern weiterhin beliebt. Das zeigt die jetzt erschienene Oktober-Statistik der Tourismusregion Berchtesgaden-Königssee TRBK), die bei den Übernachtungen ein Plus von 6,03 Prozent und bei den Gästen einen Anstieg um 3,00 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum ausweist.

Die Marktgemeinde Marktschellenberg mit ihren Attraktionen wie der Schellenberger Eishöhle hat in der Tourismusstatistik kräftig aufgeholt. (Foto: BGLT)

Bemerkenswert ist vor allem auch die bisherige Jahresbilanz der Tourismusentwicklung in der TRBK. Von Januar bis Oktober kamen 498 562 Gäste in die Region, das ist ein Plus von 24 964 Touristen beziehungsweise ein Anstieg von 5,27 Prozent. An Übernachtungen zählte man bislang 2 231 972, das sind 90 054 Übernachtungen mehr als im Vorjahreszeitraum. Das Plus liegt damit bei 4,20 Prozent.

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Im Oktober schnitten die fünf Talkessel-Gemeinden durchaus unterschiedlich ab. Spitzenreiter, zumindest was die Entwicklung gegenüber dem Oktober des Vorjahres angeht, war diesmal die Marktgemeinde Marktschellenberg, die nach dem schlechten Jahresbeginn nun deutlich aufgeholt hat. So gab es bei den Gästen im Oktober ein stattliches Plus von 20,73 Prozent, bei den Übernachtungen immerhin noch einen Zuwachs von 10,67 Prozent.

Sehr gut lief es auch in Bischofswiesen. 9,16 Prozent mehr Gäste als im Oktober letzten Jahres kamen diesmal in die Gemeinde. Sie sorgten auch für einen Übernachtungsschub von 8,45 Prozent. Ähnlich sieht es in Schönau am Königssee aus. Dort freut man sich über ein Gästeplus von 7,18 Prozent und über einen Übernachtungsanstieg von 6,25 Prozent.

Etwas durchwachsen lief der Oktober-Tourismus in der Marktgemeinde Berchtesgaden. Hier konnte man zwar etwas weniger Gäste als im Vorjahresmonat begrüßen, was sich mit einem Minus von 0,47 Prozent ausdrückte. Durch die gestiegene Aufenthaltsdauer ging aber die Übernachtungszahl um deutliche 5,82 Prozent nach oben.

Noch weiter drifteten die Entwicklungen bei Gästen und Übernachtungen in der Gemeinde Ramsau auseinander. Hier steht einem Gästerückgang von 4,82 Prozent ein Übernachtungszuwachs von 3,34 Prozent gegenüber. Ulli Kastner