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Berchtesgadener Landesstiftung übernimmt

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Die ehemaligen Rundgangsführer dürfen hoffen, im nächsten Jahr wieder in der Dokumentation Obersalzberg arbeiten zu können. Foto: Dokumentation Obersalzberg

Berchtesgaden – Die Organisation der Rundgangsführungen in der Dokumentation Obersalzberg wird künftig nicht mehr vom Institut für Zeitgeschichte (IfZ) betreut. Vielmehr soll künftig die Berchtesgadener Landesstiftung dafür verantwortlich sein. Das kündigte Landrat Georg Grabner, Vorsitzender des Stiftungsrates, in einem Rundschreiben an die ehemaligen Rundgangsleiter an.


Laut Pressestelle des Instituts für Zeitgeschichte habe man sich unter den Beteiligten geeinigt. Der Stiftungsrat habe vorgeschlagen, ein Modell auszuarbeiten, um am Obersalzberg in Zukunft wieder Rundgangsführungen anbieten zu können, ohne dem Vorwurf der Scheinselbstständigkeit ausgesetzt zu werden.

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Stiftungsvorsitzender Grabner äußert sich in dem Brief dahingehend, dass die Vorgehensweise des Instituts für Zeitgeschichte in Bezug auf die Rundgangsleiter-Kündigungen nicht mit der Berchtesgadener Landesstiftung abgestimmt war. Bereits am 5. Dezember hatte der Stiftungsrat beschlossen, dass künftige Rundgangsführungen unter der Federführung des Berchtesgadener Landesstiftung erfolgen sollen.

Bis Februar nächsten Jahres soll ein rechtskonformes Modell ausgearbeitet sein. Darüber hinaus spricht sich Landrat Grabner in seinem Schreiben für eine weitere Zusammenarbeit mit den ehemaligen Rundgangsleitern aus. Lisa Graf-Riemann, die mehrere Jahre in der Dokumentation Obersalzberg gearbeitet hatte, freut sich über das Angebot. »Das klingt gut – und lässt hoffen«, sagte sie im Gespräch mit dem »Berchtesgadener Anzeiger«. Kilian Pfeiffer