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Berchtesgadener SPD startet in den Wahlkampf

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Sektionssprecher Bartl Mittner inmitten seiner neu gewählten Gemeinderatskandidaten. Foto: privat

Berchtesgaden (spd) – Die Mannschaft der Berchtesgadener SPD für die kommenden Gemeinderatswahlen steht. Bei der Nominierungsversammlung für die Kandidaten/-innen der SPD zur Wahl für den künftigen Gemeinderat konnte der Sektionssprecher der Berchtesgadener SPD, Bartl Mittner, voller Stolz eine attraktive und vor allem auch deutlich verjüngte Mannschaft präsentieren.


Neben den bisherigen Gemeinderäten Bartl Mittner, Helmtraud Mix und Georg Aschauer bewerben sich weitere sieben Frauen und zehn Männer um einen Sitz im Berchtesgadener Gemeinderat: Stefanie Schuster, Inge Renoth, Andreas Aschauer, Felicia Däuber, Stefan Ziegler, Markus Fischer, Helge Zeidler, Esra Ulutas, Christoph Giesenberg, Dr. Gert Helms, Hans Rasp, Christel Schopf, Martin Klocke, Rita Giesenberg, Peter Grundner und Leo Frank. Ersatzkandidaten sind Hermann Schopf und Christian Aschauer.

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Politisches Miteinander im Talkessel

Bei der Vorstellung der Kandidaten wurde deutlich, dass diese durchaus klare politische Wert- und Zielvorstellungen haben, die sie zusammen mit der SPD politisch umsetzen wollen. Das Meinungsspektrum geht dabei von mehr sozialer Gerechtigkeit bis zum immer wieder geforderten stärkeren politischen Miteinander der fünf Gemeinden im südlichen Landkreis.

In einem kurzen Grundsatzreferat zu den Grundlagen sozialdemokratischer Politik nahm als Gast der Veranstaltung der Fraktionsvorsitzende der SPD im Kreistag und im Bischofswieser Gemeinderat, Hans Metzenleitner, diese Forderungen unmittelbar auf. Für ihn ist es zum Beispiel auch eine Forderung nach mehr sozialer Gerechtigkeit, wenn man durch den Erhalt der letzten freien Wiesenflächen und den Erhalt der landschaftlichen Schönheit den kommenden Generationen die Existenzgrundlage erhalte. Dies verlange konsequenterweise auch nach mehr Miteinander der fünf Talkesselgemeinden zum Beispiel bei der interkommunalen Ausweisung von Gewerbegebieten. Dieses Beispiel ist nur eines, das aufzeigt, dass sich auch in der Kommunalpolitik durchaus auch die 150-jährige Tradition prinzipieller Forderungen sozialdemokratischer Politik nach sozialer Gerechtigkeit wiederfinden lässt.

Bartl Mittner zuversichtlich

Die Wahl der Kandidaten und deren Reihung auf der Bewerberliste verlief anschließend trotz aller bürokratischer Hürden, die das Bayerische Kommunalwahlgesetz vorsieht, schnell und reibungslos. Bartl Mittner zeigte sich abschließend zuversichtlich, dass es auch für den neuen Gemeinderat in Berchtesgaden gelingen wird, mindestens die derzeitige Zahl an Mandatsträgern zu halten oder sogar zu erhöhen. Er äußerte die feste Absicht, die bei der Versammlung feststellbare Aufbruchstimmung in den Wahlkampf mitzunehmen. Mittner sagte schon jetzt zu, dass man sich auch nach dem Wahltag regelmäßig mit den neu gewählten Mandatsträgern zu einem Meinungsaustausch treffen werde.