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»Berchtesgaden-Königssee wird neu positioniert«

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TRBK-Chef Franz Rasp will die die Tourismusregion Berchtesgaden-Königssee Schritt für Schritt umstrukturieren. (Foto: Wechslinger)

Berchtesgaden – Berchtesgadens Bürgermeister Franz Rasp war heuer erstmals in seiner Funktion als Vorsitzender der Tourismusregion Berchtesgaden-Königssee (TRBK) beim Neujahrsempfang. Der »Berchtesgadener Anzeiger« sprach mit ihm über die neue Tourismusmarke und den Kongresshaus-Umbau.


Herr Rasp, Sie sind heute erstmals als Vorsitzender der Tourismusregion beim Neujahrsempfang. Was ist anders für Sie als sonst?

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Franz Rasp: Eigentlich ist fast nichts anders, weil man sich auf ein eingespieltes Team verlassen kann. Und als Standortbürgermeister habe ich auch schon in den vergangenen Jahren die Gäste begrüßt. Ein wenig anders ist es bei der Gesamtverantwortung. Aber auch da gibt es keine großen Unterschiede zu den früheren Jahren.

Wie sind Sie mit dem bisherigen Kongresshaus-Umbau zufrieden?

Rasp: Gefällt mir gut, wir sind im Kostenrahmen. Die Neuausrichtung mit dem Foyer bewährt sich sehr gut. Alles ist viel großzügiger und funktioniert auch für derart große Veranstaltungen wie den Neujahrsempfang gut. Wir hatten noch nie so viele Gäste wie heute. Es gibt kein Gedränge, die Menschen fühlen sich im neuen Kongresshaus sichtlich wohl. Der Umbauzeitplan ist im Wesentlichen eingehalten, wir sind lediglich etwa 14 Tage hinterher. Dies macht jedoch keine Probleme für bevorstehende Veranstaltungen. Es gibt noch Feinarbeiten in den Seminarräumen und im kleinen Saal. Im Wesentlichen sind wir durch und gut dabei

Sie arbeiten derzeit an einer Umstrukturierung der Tourismusregion. Wie geht sie voran?

Rasp: Der entscheidende erste Schritt ist die Neupositionierung der Region Berchtesgaden-Königssee. Anfang Februar wird es dazu eine Beschlussfassung geben. Wegen dieser Neupositionierung werden wir uns überlegen, wie wir uns in einer optimalen Organisationsstruktur positionieren. Dazu möchte ich aber noch keine Vorfestlegungen machen, sondern wir gehen den ganzen Prozess ergebnisoffen an.

Wie könnte die Struktur der Tourismusregion in fünf Jahren aussehen?

Rasp: Auch dazu möchte ich mich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht festlegen. Hierbei ist ein Schritt nach dem anderen zu machen. Als Ingenieur bin ich es gewohnt, systematisch und strukturiert zu arbeiten.

Steht schon fest, was mit der Kurdirektion am Kreisverkehr geschieht?

Rasp: Wir haben in Michael Wendl als neuen Geschäftsführer einen Mann gefunden, den man als Spezialisten im Gebäudemanagement bezeichnen kann. Er wird das Gebäudemanagement für die drei großen Liegenschaften Kurdirektion, Kongresshaus und Watzmann Therme übernehmen.

Was sind die nächsten Schritte?

Rasp: Im Februar werden wir uns mit der der touristischen Marke auseinandersetzen. Danach folgen chronologisch aufeinander aufbauend die nächsten Schritte. Wir haben den gesamten Ausbau im Kongresshaus so ausgelegt, dass wir für alle Optionen offen sind. Christian Wechslinger