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Bergsteiger aus Großgmain tot

Ramsau – Ein 27-jähriger Bergsteiger aus Großgmain ist am Samstag auf der Hochalmseite des Hochkalters rund 450 Meter in die Tiefe gestürzt. Nach Polizei- und Bergwachtangaben war der Alleingänger sofort tot. Ein Hubschrauber-Suchtrupp hat den Leichnam am Sonntag gegen 9.20 Uhr entdeckt.

Der junge Mann hatte sich am frühen Samstagmorgen auf den Weg zu einer Blaueis-Umrahmung gemacht. Wie Polizei-Bergführer Gerhard Benischke dem »Berchtesgadener Anzeiger« erklärte, handelt es sich dabei um eine anspruchsvolle Tour, die in der Regel zwischen acht und zwölf Stunden dauert. Dabei gilt es, Passagen bis zum vierten Schwierigkeitsgrad zu bewältigen. Die Mutter des Großgmainers hat ihren Sohn dann am späten Samstagabend als vermisst gemeldet.

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Wie Einsatzleiter Rudi Fendt von der Bergwacht Ramsau berichtet, habe sich der Verunglückte noch in die Gipfelbücher des Steinbergs und der Schärtenspitze eingetragen. Danach habe sich seine Spur verloren. Ein Hubschraubersuchtrupp entdeckte den Leichnam schließlich gegen 9.20 Uhr an den Südabstürzen der Blaueistürme. »Der Mann dürfte im Bereich des 2. und 3. Blaueisturmes etwa 450 Meter tief abgestürzt und sofort tot gewesen«, erklärte Benischke. Der Leichnam wurde von der Bergwacht Ramsau geborgen

Christian Fischer