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Bergsteiger in der Mittagsscharte kollabiert

Marktschellenberg – Die Bergwacht Marktschellenberg und die Besatzung eines Bundespolizei-Transporthubschraubers mussten am Dienstagnachmittag einen intern erkrankten, kollabierten und leicht verletzten Bergsteiger aus der Mittagsscharte am Untersberg retten. Als der 63-Jährige mit Kreislaufproblemen zusammenbrach, ein Stück abstürzte und sich Schürfwunden zuzog, holten seine Begleiter an der Bergstation der Untersbergbahn Hilfe.

Gegen 16 Uhr wurden die Bergwacht Marktschellenberg und die Bergrettung Grödig alarmiert. Der Einsatzleiter forderte zur Unterstützung einen Bundespolizei-Transporthubschrauber an, der gerade im Bereich von Oberjettenberg (Schneizlreuth) bei einer Übung unterwegs war. Die Besatzung nahm an der Thorerwiese den Marktschellenberger Bergwacht-Notarzt und zwei weitere Bergwacht-Luftretter auf und setzte sie in zwei Anflügen per Winde an der Unfallstelle in rund 1 760 Metern Höhe ab. Der Patient wurde nach medizinischer Erstversorgung mit dem Luftrettungssack aufgenommen und zusammen mit dem Notarzt zur Kreisklinik Berchtesgaden geflogen. Danach holte die Hubschrauberbesatzung noch die beiden Bergwachtmänner aus der Mittagsscharte ab und flog sie zurück ins Tal.

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Am Nachmittag gegen 13.30 Uhr musste die Bergwacht Berchtesgaden zur Mitterkaser-alm am Jenner ausrücken, um eine 71-Jährige mit einer Beinverletzung zu versorgen und ins Tal zu bringen. Eine Rettungswagenbesatzung des Roten Kreuzes übernahm die Patientin im Tal und brachte sie in die Kreisklinik Berchtesgaden. ml