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Bergwacht birgt verletzte Bergsteigerin

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Marktschellenberg – Eine Sprunggelenksfraktur zog sich eine Bergsteigerin aus dem Bereich Deggendorf am Samstag beim Abstieg vom Untersberg zu. Die Bergwacht Marktschellenberg barg die Frau mithilfe des Rettungshubschraubers »Christoph 14«.


Die Deggendorferin wollte am frühen Nachmittag mit ihrem Mann vom Untersberg-Plateau über den Thomas-Eder-Steig in Richtung Schellenberger Eishöhle und dann ins Tal absteigen. Im steilsten Abschnitt des Steigs rutschte sie auf den Stufen aus, knickte um und zog sich dabei die Verletzung zu, die einen weiteren Abstieg unmöglich machte. Die um 14.15 Uhr alarmierte Bergwacht ließ sich mit dem Hubschrauber zur Unfallstelle fliegen. Allerdings war dort eine Aufnahme der Patientin wegen des teils im Berg verlaufenden Steigs nicht möglich.

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Die Bergretter ließen sich daraufhin bei bereits einsetzendem Gewitterregen mit dem Notarzt in einem weiteren Anflug unterhalb der Unfallstelle absetzen und stiegen zur Verletzten auf. Anschließend trugen sie die Verletzte rund zehn Minuten in Richtung Eishöhle. Dort konnte sie zusammen mit dem Notarzt vom Hubschrauber ans Sieben-Meter-Rettungstau genommen und ins Tal geflogen werden. Die restlichen Bergwachtmänner holte der Hubschrauber dann wenig später von der Toni-Lenz-Hütte ab. Einsatzende war gegen 17.30 Uhr.

Der Ehemann der verletzten Bergsteigerin stieg zusammen mit weiteren Bekannten, die bereits an der Toni-Lenz-Hütte warteten, selbstständig ins Tal ab. Die Deggendorferin wurde vom BRK ins Krankenhaus Bade Reichenhall eingeliefert. Ulli Kastner