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Bergwacht Ramsau gefordert

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Ramsau (R.F.) – Die Bergwacht Ramsau musste am Freitag zu zwei Einsätzen ausrücken: Gegen 13 Uhr ging ein Notruf von der Wimbachgrieshütte ein, wo eine 36-jährige Frau mit einer Knieverletzung Hilfe brauchte. Die Bergretter holten die verletzte Hamburgerin per Geländewagen ab und übergaben sie an der Wimbachbrücke an eine Rettungswagenbesatzung des Roten Kreuzes, die den weiteren Transport in die Kreisklinik Bad Reichenhall übernahm.


Gegen 16.20 Uhr ging ein weiterer Notruf vom Trischübel ein, wo Wanderer eine erschöpfte und verwirrte 44-jährige Berlinerin mit zwei großen Rucksäcken getroffen hatten, die nicht mehr aus eigener Kraft vorankam. Die Frau war nach eigenen Angaben bereits mehrere Tage unterwegs und wollte noch zum Ingolstädter Haus weiter, um dort zu übernachten. Der Rettungshubschrauber »Edelweiß 7«, der nach der Totenbergung an der Eiskapelle noch in Schönau war, flog mit einem Ramsauer Bergretter los und musste ihn unterhalb der Frau absetzen, da die eigentliche Einsatzstelle in rund 1 800 Metern Höhe bereits im Nebel lag.

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Der Bergwachtmann führte die 44-Jährige bis unterhalb der Nebelgrenze. »Edelweiß 7« holte dann beide nach einer Zwischenlandung an der Grieshütte per Rettungswinde ab und brachte sie ins Tal nach Ramsau, wo die Berlinerin in einer Pension untergebracht wurde. Während der vergangenen einsatzreichen Tage bewährten sich erneut die beiden Kerosinanhänger der Bergwachten Berchtesgaden und Traunstein, mit denen die Hubschrauber ohne zeitraubende Umwege nach Salzburg oder Traunstein nachgetankt werden konnten.

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