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Bergwacht rettet schwerverletzten Wanderer mit Helikopter vom Jenner

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Foto: Bergwacht Berchtesgaden

Schönau am Königssee – Einsatzkräfte der Bergwacht Berchtesgaden und des Traunsteiner Rettungshubschraubers „Christoph 14“ haben am Donnerstagvormittag einen 57-jährigen Urlauber aus Thüringen per Rettungstau ausgeflogen, der sich am Steinernen Bankerl am Jenner das Sprunggelenk gebrochen hatte.

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Als gegen 10.45 Uhr der Notruf einging, schickte die Leitstelle Traunstein „Christoph 14“ und die Bergwacht Berchtesgaden los; der Pilot ließ den Notarzt im Schwebeflug aussteigen, der dann den Patienten zusammen mit der Bergwacht versorgte, die per Fahrzeug zur Einsatzstelle fuhr. Während die Retter den Mann medizinisch versorgten und in den Luftrettungssack umlagerten, montierten Pilot und Notfallsanitäter am Zwischenlandeplatz das Rettungstau, mit dem der Mann dann zur Königsbachalm ausgeflogen wurde. „Christoph 14“ flog den Verletzten anschließend zum Klinikum Traunstein – die Bergwacht nahm die Frau mit dem Fahrzeug mit.

Schwendfeuer am Jenner

Bereits am Mittwoch kurz nach 12.30 Uhr wurden die Feuerwehren Königssee, Schönau, Berchtesgaden, Bischofswiesen, Ramsau und Bad Reichenhall und die Bergwacht Berchtesgaden zum Jenner alarmiert, wo per Notruf ein rund 20 mal 20 Meter großer Latschenbrand zwischen Bergstation und Schneibsteinhaus gemeldet worden war. Die Einsatzkräfte erkundeten die Lage, konnten aber bald Entwarnung geben und wieder abrücken, da es sich lediglich um ein kontrolliertes und gewolltes Schwendfeuer zur Latschenrodung handelte.

Blockiertes Pärchen im oberen Waxriessteig

Am Mittwoch gegen 12.20 Uhr ging ein Notruf für die Reichenhaller Bergwacht aus dem oberen Waxriessteig am Predigstuhl ein, wo ein Pärchen aus Freising vom Saalachsee im Aufstieg zur Unteren Schlegelalm war und sich dann geländebedingt in rund 1180 Metern Höhe nicht mehr weiter traute.

Die Bergwacht fuhr per Fahrzeug über die Röthelbach-Forststraße zum Stölzerboden und stieg über den Waxriessteig zu der Frau und dem Mann ab. Sie wurden mit heißem Tee versorgt und dann seilgesichert nach oben geführt – per Geländewagen ging es für die beiden dann ins Tal zurück.

Bereits am Montag (1. Oktober) wurde die Bergwacht Ramsau kurz nach 9 Uhr wegen einer vermeintlichen Vermisstensuche im Wimbachgries alarmiert, die sich dann aber in Wohlgefallen auflöste. BRK BGL