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Besser zusammenarbeiten

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Die Kindertagesstätte wird das erste große Thema sein, um das sich Bischofswiesens neuer Bürgermeister, Thomas Weber, kümmern muss. Foto: Archiv/CSU

Bischofswiesen – Bürgermeister wird Thomas Weber erst in wenigen Wochen sein, aber die Thematik rund um die Kindertagesstätte in Winkl (wir berichteten) beschäftigt ihn schon jetzt. »Das wird wohl mein erstes großes Thema werden«, sagte er im Gespräch mit dem »Berchtesgadener Anzeiger«. Klar ist für ihn, dass die »Zusammenarbeit forciert werden muss.«


Mittwochvormittag, Anruf in der Gemeindeverwaltung in Bischofswiesen. Fünf Tage sind vergangen, seitdem bekannt wurde, dass sich die Gemeinde in Vertragsverhandlungen mit dem Evangelisch-Lutherischen Diakoniewerk Hohenbrunn (Insula) befindet. Es geht um die Übernahme der Trägerschaft für die bislang kommunal geführte Einrichtung. Zeit also für ein offizielles Statement. Nachfrage beim Geschäftsleiter. Die Antwort: »Wir geben keine Auskunft«. Noch immer nicht.

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In der neu gegründeten Bürgerinitiative, die seit Dienstag Unterschriften sammelt, um ein Bürgerbegehren zu realisieren, hat man dafür kein Verständnis. »Wir brauchen Fakten«, heißt es. Die fehlen aber bislang.

Im Übrigen auch Thomas Weber, dem designierten Bürgermeister. »Ich werde dieser Tage häufig zum Thema angesprochen, ich kann aber dazu nichts sagen. Ich habe es auch aus der Zeitung erfahren.« Dass die Kindertagesstätte in Winkl das erste »große Thema« auf der Agenda des neuen Gemeindechefs sein wird, daran hat er keinen Zweifel. Zuversichtlich zeigt er sich, dass er bereits demnächst gemeindeseitig über den Sachverhalt in Winkl aufgeklärt wird. »Mir ist eine gute Zusammenarbeit unter den Beteiligten wichtig«, sagt Weber. Kilian Pfeiffer

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