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Beten und Feiern am Almberg

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Rund 200 Gläubige gingen gestern Sonntag beim Annafest von Altar zu Altar. Fotos: Anzeiger/Wechslinger
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Prozessions-Rundgang mit Musikkapelle.

Marktschellenberg – Das Annafest beging man am Wochenende wieder am Almberg. Viele Gläubige fanden sich in Ettenberg ein, um in der Wallfahrtskirche einen Rosenkranz, eine Messe und ein Hochamt zu feiern.


Am Samstagabend fand nach dem Kirchgang die stimmungsvolle Lichterprozession um die vier Bauerngehöfte und die spätbarocke einschiffige Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung statt. Dieses Gotteshaus wurde in den Jahren 1723 bis 1732 in der Amtszeit von Fürstprobst Julius von Rehlingen erbaut. Jahrzehntelang vom Ehepaar Anna und Karl Angerer herrlich vorbereitet, sorgt seit mehreren Jahren Mesnerin Vroni Baumann dafür, dass die Kirche die Gläubigen in einem würdigen Rahmen erwartet. So auch dieses Mal, als die Kirche bis auf den letzten Platz gefüllt war. Alle Besucher trugen feierlich ihr Festtagsgewand und genossen die Nähe zum Allmächtigen.

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Nach dem frühen Hochamt am Sonntag, zelebriert von Monsignore Dr. Thomas Frauenlob vom Dekanat Berchtesgaden und Diakon Bernhard Hennecke vom Pfarrverband Marktschellenberg, zogen über 200 Gläubige, von der Musikkapelle Marktschellenberg angeführt, um die Altäre der vier Bauernhäuser, an denen kurze Andachten stattfanden. An jedem Altar schossen die Ettenberger Weihnachtsschützen Einzelfeuer.

Danach ging es zum gemütlichen Teil beim »Mesnerwirt« über. Guter alter Sitte folgend brachten die Weihnachtsschützen nun neben der Kirche Salutschüsse für verdiente Bürger, die nach feierlicher Nennung ihres Namens dem Kassier gerne ein paar Scheine zusteckten. Die Musikkapelle erfreute die Festgäste noch mit dem Ohrenschmaus eines Standkonzerts.

Weitere Fotos vom Annafest sind in der Bildergalerie unter www.berchtesgadener-anzeiger.de zu finden. Christian Wechslinger