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Bienen sind seine große Passion

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Auch Bürgermeister Thomas Gasser (rechts) gratulierte Heinrich Schmid zum 90. Geburtstag. (Foto: W. Huber)

Teisendorf – In Neukirchen kennt ihn jeder, sei es aus den Vereinen oder als passionierten Imker: Heinrich Schmid hat seinen 90. Geburtstag gefeiert. Geboren worden ist er auf dem Bergbauernhof Atzlbach bei Neukirchen, wo er mit drei Brüdern und einer Schwester aufwuchs.


Zuerst arbeitete er in der elterlichen Landwirtschaft mit, ab 1950 war er einige Jahre im Steinbruch in Inzell beschäftigt, bis er dann schließlich eine Stelle beim Wasserwirtschaftsamt zur Wildbachverbauung in Piding bekam. Hier arbeitete Heinrich Schmid 34 Jahre lang bis zur Rente. Trotz der schweren körperlichen Arbeit hatte »Heini«, wie ihn alle nennen, immer noch Zeit, sich in den verschiedenen Neukirchner Vereinen einzubringen.

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Beim Trachtenverein lernte er seine Maria kennen; sie hatte schon vor der Hochzeit 1954 den gleichen Familiennamen wie er: Schmid. Im neu gebauten Haus an der Hochhorner Straße in Neukirchen verbrachten ihre drei Buben und zwei Dirndln eine schöne Kindheit. Inzwischen hat Heinrich Schmid acht Enkelkinder und fünf Urenkel.

Den meisten Neukirchnern und darüber hinaus ist der »Schmid-Heini« aber durch seine Bienen bekannt. Bereits mit 17 Jahren hatte er mit einem Schwarm, der im elterlichen Obstanger niedergegangen war, das Imkern angefangen. Im heimischen Bienenzuchtverein ist er inzwischen seit 72 Jahren Mitglied. 31 Jahre lang war er Vorsitzender, inzwischen ist er Ehrenvorstand. Gerne gab er sein Wissen beim Ferienprogramm an den Nachwuchs weiter. Er schaffte es auch gemeinsam mit dem damaligen Kreisvorsitzenden Karl Eibenstein aus Bad Reichenhall, dass sich der Landesverband der Bayerischen Imker und der Verband Bayerischer Bienenzüchter, die beide in unserem Gebiet tätig sind, wieder annäherten und eine bessere Zusammenarbeit möglich war.

Leider ist Heinrich Schmids Frau Maria bereits vor elf Jahren gestorben; aber seine Familie und die Imkerei halfen ihm, diesen schweren Schicksalsschlag zu bewältigen.

Zum 90. Geburtstag gratulierten auch Bürgermeister Thomas Gasser, der im Namen der Marktgemeinde Teisendorf ein kleines Präsent überbrachte. Die Heimatzeitung schließt sich den guten Wünschen an. wh