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Bischofswiesen setzt auf »Blitzer«

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Bischofswiesen – Im Sinne der Verkehrssicherheit hat sich die Gemeinde Bischofsweisen entschlossen, an der kommunalen Verkehrsüberwachung teilzunehmen. Den entsprechenden Beschluss fasste der Gemeinderat am Dienstagabend einstimmig.


Nach unterschiedlichen Kriterien wie der Gefährlichkeit einzelner Streckenabschnitte und den technischen Möglichkeiten hat man sich für eine Reihe von Messpunkten entschieden und ist mit diesen Vorschlägen an den Zweckverband für kommunale Verkehrsüberwachung herangetreten.

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Nach Absprache mit dem Zweckverband soll nun unter anderem in der Schulstraße, der Hauptstraße, der Gebirgsjägerstraße und der Berchtesgadener Straße gemessen werden.

Messungen in der Loipler Straße hielt der Zweckverband aus technischen, in der Wasserer Straße aus rechtlichen Gründen für nicht sinnvoll.

Mit den beschlossenen Messpunkten wird jedoch in jeder Gnotschaft außer Loipl kontrolliert; in der Gnotschaft wird verstärkt die Polizei unterwegs sein und kontrollieren.

Die Gemeinde darf nur innerhalb geschlossener Ortschaften messen und wird damit voraussichtlich ab 1. April 2015 beginnen. Wann und wie oft kontrolliert wird, kann sie selbst festlegen.

Bei den Messungen arbeitet die kommunale Verkehrsüberwachung mit Blitzern, nicht wie die Polizei mit Laserpistolen, da es bei den kommunalen Messungen aus personellen Gründen nicht möglich ist, Schnellfahrer aus dem fließenden Verkehr herauszufischen.

Kosten sollen der Gemeinde durch den Beitritt zum Zweckverband nicht entstehen. ms