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Blasmusik und Schützenfeuer

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Die Bischofswieser Weihnachtsschützen im Festzug. (Fotos: B. Stanggassinger)
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33 Schützen der Bischofswieser Weihnachtsschützenvereine schossen am Reißenbichl.
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Zum Schluss des Gottesdienstes sang man zum letzten Mal für heuer »Stille Nacht«.

Bischofswiesen – Die Weihnachtsschützen der Gemeinde Bischofswiesen feierten am Dreikönigstag, dem Tag der Erscheinung des Herrn, ihren traditionellen Jahrtag.


Zunächst stellten sich die Weihnachtsschützenvereine Stanggaß, Bischofswiesen, Strub, Engedey und Winkl mit ihren Fahnenabordnungen vor dem Gasthaus »Brenner Bräu« zum Kirchenzug auf. Angeführt von der Musikkapelle Bischofswiesen mit ihrem Trommlerzug, zog man in die Pfarrkirche Herz-Jesu in Bischofswiesen ein.

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33 Bischofswieser Weihnachtsschützen schossen am Reißenbichl während des Kirchenzuges, der Heiligen Wandlung und des Festzuges. Den Festgottesdienst zelebrierte Pfarrer Bernhard Bielasik in Konzelebration mit Kaplan Dariusz Budzynski. Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst von der Musikkapelle Bischofswiesen unter der Leitung von Kapellmeister Florian Lindner. Alle Sternsinger sangen zusammen auf Wunsch von Pfarrer Bielasik noch einmal für die Gemeinde. Nach dem Segen wurde zum letzten Mal in der Weihnachtszeit »Stille Nacht« angestimmt.

Den Festzug von der Pfarrkirche zum »Brenner Bräu« führte der Trommlerzug der Musikkapelle Bischofswiesen an. Mit einem »A guat's Neis« und einem kräftigen Händedruck begrüßte Wirt Andreas Aschauer jeden Weihnachtsschützen persönlich. Die Vereinsfahnen wurden geschwungen und die Musikkapelle Bischofswiesen spielte vor dem Eingang, bis alle Schützen im Wirtshaus waren. Die Schützen nahmen den Hut vom Kopf, als die Sternsinger im »Brenner Bräu« auftraten und jeder spendete für den guten Zweck. Die Musikkapelle Bischofswiesen spielte während des Mittagsmahls. Gruß- und Dankesworte gab es vom Vorstand der Bischofswieser Weihnachtsschützen, Uli Metzendorf, und von Bürgermeister Thomas Weber. »Der Schützenjahrtag ist ein Traditionstag und diese Tradition soll man auch beibehalten«, so der Bürgermeister. Brauchtum und Glaube gehörten bei den Schützen zusammen. Es sei schön, dass am Schießstand alte und junge Schützen nebeneinander stünden und auch gemeinsam in die Kirche gingen. »Tradition ist es auch, dass es von der Gemeinde heute für jeden Schützen eine Maß Bier gibt«, sagte das Gemeindeoberhaupt. Bei bester Bewirtung wurde der Festtag noch gemütlich gefeiert. Bernhard Stanggassinger