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Brückenbau geht weiter

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Berchtesgaden - Die Bauarbeiten an der Breitwiesenbrücke (wir berichteten) gehen seit dieser Woche weiter. Sie wurden wegen Hochwassergefahr vor einem Monat eingestellt. Ob die Fertigstellung des mit ursprünglich 1,3 Millionen Euro bezifferten Projekts noch 2012 erfolgen kann, ist aber fraglich. Die Baukosten werden inzwischen mit 1,5 Millionen Euro angegeben.


Einen Überblick über die anstehenden Arbeiten liefert Stefan Schwab vom Markt Berchtesgaden. »Zurzeit sind die Stahlträger für die Überbauarbeiten gesetzt und die Schalungsarbeiten für die Brückenscheibe sind voll im Gang«, sagt er.

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In den kommenden zwei Wochen sollen die Überbauschalarbeiten umgesetzt werden. Danach beginnen die Bewehrungsarbeiten für den Überbau. Sollte es zu keinen Verzögerungen kommen, ist es vorgesehen, bis spätestens Anfang Oktober die Brückenscheibe zu betonieren. Bislang wurden auf jeder Brückenseite jeweils 1,2 Meter dicke Bohrlöcher in den Boden getrieben, 24 Meter tief. Um der Brücke die notwendige Stabilität zu verleihen, erklärt Bürgermeister Rasp.

Ursprünglich sollte das ambitionierte Projekt, das den Haushalt der Marktgemeinde dominiert, bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Wegen der Hochwasserphase sei es nun aber möglich, dass die Brücke auch erst Anfang des kommenden Jahres fertiggestellt werden könnte. Man versuche aber, eher fertig zu werden, heißt es aus der Gemeindeverwaltung.

Der Brückenübergang, der an der Breitwiese entstehen soll, ist seit vielen Jahren überfällig. Die alte Brücke ist 100 Jahre alt. »Die Brücke hat nicht mehr die Traglast, die sie bräuchte«, so Rasp. Die Traglast wird derzeit mit sechs Tonnen angegeben. Bis zu 100 Tonnen Last wird der hochmoderne neue Übergang tragen können. 1 000 Tonnen schwer soll der Bau insgesamt sein. kp