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Brunnen soll wieder sprudeln

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Der Rupertus-Brunnen am Marktplatz soll nächstes Jahr wieder sprudeln. (Foto: Konnert)

Teisendorf – Der seit Oktober 2016 stillgelegte Rupertus-Brunnen am Marktplatz von Teisendorf soll nächstes Jahr saniert werden. Diesen Beschluss fasste der Bau- und Umweltausschuss in seiner jüngsten Sitzung.


Auch rund sechs Kilometer Straße werden dem Gemeinderat zur Sanierung im nächsten Jahr vorgeschlagen. Dieser Beschluss fiel einstimmig. Vorangegangen war ein Ortstermin. Die veranschlagten Gesamtkosten liegen bei 350 000 Euro und beziehen sich auf sechzehn Straßenabschnitte. Darunter sind zum Beispiel im Ortskern die Lindenallee und die Alte Reichenhaller Straße zwischen Zufahrt Sportplatz und Schwimmbad. In Neukirchen ist die Jahnstraße im Blick, im Außenbereich unter anderem die Straße von Eichham nach Kaltenbach.

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Der Marktgemeinderat muss nun die Sanierung beschließen. Sollte das Ergebnis der Ausschreibung die Kostenschätzung unterschreiten, wird die Verwaltung in Absprache mit Bürgermeister Thomas Gasser ermächtigt, weitere Aufträge zur Straßensanierung bis zum Budget von 350 000 Euro zu vergeben.

Die Sanierung des Rupertus-Brunnen am Marktplatz sollte ursprünglich im Rahmen der Städtebauförderung erledigt werden. Da aber bis zur Bewilligung noch zwei bis drei Jahre vergehen können und inzwischen auch eine Beschwerde eines Bürgers vorliegt, dass ein solch prägender Mittelpunkt des Marktes nicht vernachlässigt werden dürfe, soll der Brunnen doch schon im nächsten Jahr instandgesetzt werden. Die 25 000 Euro, die bereits heuer im Haushalt eingestellt waren, werden ins nächste Jahr verschoben.

Dritter Bürgermeister Gernot Daxer (CSU) gab zu bedenken, ob es nicht besser sei, abzuwarten, bis man weiß, wie es mit dem Marktplatz insgesamt weitergeht, damit man nicht den zweiten Schritt vor dem ersten macht. Diese Bedenken teilte Bürgermeister Thomas Gasser nicht. Der Brunnen bleibe auch bei einer Umgestaltung des Marktplatzes an seinem jetzigen Standort und behindere damit künftige Planungen nicht. Dieser Meinung war auch Matthias Spiegelsberger (Bündnis 90/Die Grünen).

Auf der Tagesordnung stand auch ein Vorbescheid zum Teilabbruch eines landwirtschaftlichen Gebäudes mit Betriebsleiterwohnung und Neubau des Betriebsleiterwohnhauses in Oberteisendorf. Der Bauzustand der Gebäude ist so schlecht (Schimmelbefall im Wohnhaus, viel zu niedrige Räume, teilweise einsturzgefährdete Träger im landwirtschaftlichen Gebäude), dass eine Sanierung weder wirtschaftlich noch baubiologisch sinnvoll wäre. Das Vorhaben im Außenbereich dient einem landwirtschaftlichen Zweck, ist somit wirtschaftlich privilegiert und planungsrechtlich zulässig. Das gemeindliche Einvernehmen zum Antrag wurde einstimmig erteilt.

Auf dem Verwaltungsweg bereits zugestimmt hat das Gremium dem Neubau eines Einfamilienhauses in Neukirchen, Oberwurzen, dem Anbau eines Wintergartens, Freisitzes und Kellers sowie der Fassadenänderung an der Leonhardistraße, dem Neubau einer Maschinenhalle in Tragmoos, Änderungen und Erweiterungen von Stallungen in Patting sowie dem Neubau einer Güllegrube in Atzlbach. kon