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Christbäume schmücken den Markt

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Dieser Baum misst 14 Meter. Damit ist er zwar nicht der »größte Baum aller Zeiten«, wohl aber der größte geschmückte Baum – sobald der typische Berchtesgadener Christbaumschmuck hängt.
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Diese Fichte wuchs in der Klaushöhe, im Wald von Wolfgang Spies. Jetzt steht der 18-Meter-Baum auf dem Schlossplatz. Im Gegensatz zu dem Baum vor dem AlpenCongress bekommt dieser nur Lichterketten als Schmuck.
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Diese Hoheitskutsche stammt aus dem Jahr 1896 und ist künftig jedes Jahr auf dem »Berchtesgadener Advent« ausgestellt. (Fotos: Wechslinger)

Berchtesgaden – Der nächste Schritt der Vorbereitungen auf den Advent ist getan: Mitarbeiter des Bauhofs des Marktes Berchtesgaden haben gestern Dienstag die großen Christbäume im Markt Berchtesgaden aufgestellt. Jetzt fehlen nur noch die vielen kleinen Bäume, die dann beim »Berchtesgadener Advent« die Fußgängerzone säumen, und das Christbaum-Labyrinth.


Die Fichte, die heuer zum Christbaum für den Schlossplatz auserkoren wurde, misst 18 Meter Länge. Der Baum auf dem AlpenCongress-Vorplatz misst hingegen nur 14 Meter und soll der »größte geschmückte Berchtesgadener Baum aller Zeiten« werden. Der traditionelle Schmuck, die »Berchtesgadener War«, besteht hierbei aus Styropor, damit nicht so viel Gewicht an den Ästen hängt, wie es bei Vollholz-Figuren der Fall wäre.

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Beide Bäume wurden oberhalb der Mautstelle Süd/Klaushöhe geschlagen, im Wald des ehemaligen Polizeibeamten Wolfgang Spies.

Ungewohnt ist der Anblick der Hoheitskutsche, die seit gestern auf dem Schlossplatz im Markt steht. Diese stammt aus dem Jahr 1896, wie auf der Deichsel zu lesen ist. Die Holzräder sind mit Eisenringen beschlagen, die einst ein Schäffler gefertigt hat. Die Hoheitskutsche war 2002 beim Umzug 900 Jahre Berchtesgaden dabei und stand zuletzt bei Franz Brandner vom Mitterweinfeld. Pfarrer Peter Demmelmair hatte sie Brandner überlassen. Jetzt ist die Kutsche in den Besitz der »Berchtesgadener Advent GmbH« übergegangen und soll künftig jährlich an der gleichen Stelle auf dem Schlossplatz stehen, wie die Geschäftsführerin der Advent-GmbH, Brigitte Zobel, dem »Berchtesgadener Anzeiger« verriet. av/cw