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Der Alte und der Neue?

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Berchtesgadener Land - 2002 wurde er zum ersten Mal als Landrat des Berchtesgadener Landes gewählt, 2014 endet seine zweite Amtsperiode. Jetzt hat Georg Grabner bekannt gegeben, dass er ein drittes Mal seinen Hut in den Ring werfen will.


Herr Grabner, wie kam es zur Entscheidung, ein drittes Mal das Berchtesgadener Land führen zu wollen?

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Georg Grabner: Klar überlegt man sich nach einem langen politischen Leben und mit dann 62 Jahren, ob man noch einmal antritt. Ich habe die Entscheidung getroffen, weil ich mich fit und gesund fühle. Außerdem macht mir die Aufgabe immer noch Freude. Ich will die getroffenen Weichenstellungen für verschiedene Projekte weiter voranbringen und nehme die Herausforderungen gerne an.

Die da wären?

Grabner: Allen voran das Klimaschutzkonzept, die Errichtung einer wissenschaftlichen Einrichtung im Landkreis und die Weiterentwicklung des Schülerforschungszentrums in Berchtesgaden.

Gibt es schon Reaktionen auf Ihre Entscheidung?

Grabner: Es freut mich, dass die ersten Reaktionen ohne Ausnahme positiv sind.

Welche Erfahrungen nehmen Sie aus ihrer bisherigen Zeit mit?

Grabner: Ich sehe mich nicht als Verwalter, sondern als Gestalter und will deswegen weiter gestalten. Besonders am Herzen liegt mir, den Bereich Bildung weiter zu entwickeln. Themen gibt es jedenfalls genug. Wichtig ist, auch zu schwierigen Entscheidungen zu stehen. In den letzten elf Jahren sind richtige und wichtige Weichen gestellt worden. Ich nenne nur die kommunale Zukunftssicherung der Kreiskliniken, die Etablierung der Wirtschaftsförderungsgesellschaft, die Verwaltungsreform, das Klimaschutzprojekt und die Investitionen in Baumaßnahmen und Inhalte wie eben im Bildungsbereich und nicht zuletzt die Sanierung und Modernisierung der Kunsteisbahn am Königssee. Wir haben viel investiert und trotzdem durch eine solide Haushaltsführung Schulden abgebaut beziehungsweise begrenzt.

Was reizt sie am Amt des Landrats besonders?

Grabner: Die Gestaltungsmöglichkeiten. Und ich schätze das gute Klima im Kreistag über alle politischen Grenzen hinweg.

Haben Sie einen Wunsch für die Zukunft?

Grabner: Gesund zu bleiben und weiter gemeinsam die anstehenden Aufgaben erfolgreich zu meistern. Ich bin gerne unter Menschen. Es lohnt sich, sich für unseren einzigartig schönen Landkreis zu engagieren. Das würde ich gerne weiterhin tun.

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