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Der „Anschluss“ Österreichs

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Berchtesgaden – Der Obersalzberg spielte vor 80 Jahren eine zentrale Rolle beim so genannten Anschluss Österreichs ans Deutsche Reich. Das Team der Dokumentation Obersalzberg kooperiert zu diesem Thema mit dem Salzburg Museum, das sich in der aktuellen Sonderausstellung »Anschluss, Krieg und Trümmer« und einer begleitenden Vortragsserie mit der Geschichte der Region in der Zeit des Nationalsozialismus auseinandersetzt. Zum Auftakt der Vortragsreihe am Donnerstag um 19 Uhr ist Martin Hochleitner, der Direktor des Salzburg Museums, zu Gast beim Obersalzberger Gespräch.


In seinem Vortrag wirft er Schlaglichter auf die Ereignisse im Frühjahr 1938, auf Salzburg während des Nationalsozialismus und im Zweiten Weltkrieg sowie auf den Umgang mit der Geschichte nach 1945. Die Veranstaltung findet im Kleinen Saal des AlpenCongress statt. Anmeldung unter Telefon 08652/947960 oder per E-Mail an organisation@obersalzberg.de.

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Weitere Folgen der Vortragsreihe finden in den Monaten April bis August im Salzburg Museum in der Neue Residenz, Mozartplatz 1, in Salzburg statt:

26. April: »Die Heimaten des Adolf Hitler. Österreich und der Obersalzberg in der fotografischen Inszenierung im Nationalsozialismus in der Dokumentation.

17. Mai: »Die Frage nach der Herkunft. Die Forschung zu unrechtmäßig erworbenen Kunst- und Kulturgütern in Museen im Salzburg Museum.

28. Juni: »Der Obersalzberg und der Anschluss Österreichs in der Dokumentation.

30. August: »Geschichte und Zukunft der Erinnerung: Perspektiven der Vermittlung« im Salzburg Museum.

Alle Vorträge im Salzburg Museum beginnen um 17:30 Uhr. fb