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Der erwartete Sieger

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Ohne Konkurrenz zurück ins Ramsauer Rathaus: Herbert Gschoßmann. Foto: Anzeiger/Pfeiffer

Ramsau – Für Herbert Gschoßmann war die Wiederwahl kein besonderer Akt: Er hatte keinen Gegenkandidaten. Den Wahltag ließ er deshalb ruhig angehen. Die nächsten sechs Jahre werden anstrengender.


Am Sonntagvormittag war Skifahren im Fernsehen. Und Herbert Gschoßmann war live dabei vor dem TV. Was in den anderen Gemeinden wegen des Wahlkampfes nicht möglich war, ist in der Ramsau drin. Denn ohne Konkurrenz ist der Weg zum Ziel lediglich ein Verwaltungsakt. Und weil Gschoßmann mangels Mitbewerber keinen Wahlkampf machen musste, konnte er den Sonntag aussitzen. Zeit, etwas mit dem Sohn zu unternehmen. Am Abend dann ging es zum Wählen, ziemlich bald stand das Ergebnis fest, über 95 Prozent fuhr er ein.

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Im Vereinsheim ist Gschoßmann später mit den Wahlbeteiligten zusammengesessen, »wir haben was getrunken«, ein bisschen gefeiert, vielleicht nicht ganz so euphorisch wie in den anderen Talkesselgemeinden.

Eine Grüppchenbildung im Ramsauer Gemeinderat gibt es nicht, sagt Gschoßmann, »wenn die Zusammenarbeit in den nächsten sechs Jahren so weiterläuft wie bisher, ist das richtig schön.« Ein Teamgedanken existiere, er kennzeichne das politische Miteinander in der kleinen Gemeinde, auch, wenn es unterschiedliche Meinungen gibt.

Mit seinen CSU-Bürgermeisterkollegen will er zusammenarbeiten, aber auch mit Franz Halmich aus Marktschellenberg (FW). Gemeinsam, das weiß Gschoßmann aus dem Gemeinderat, sei vieles einfacher, auch über die Gemeindegrenzen hinweg. »Wir sollten das zumindest im Hinterkopf behalten. Kilian Pfeiffer

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