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»Der leuchtende Zauberpilz«

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Präsentierten ihr eigenes Werk: Helen Hartung und Michelle Lüdtke (vorne v.l.) stießen auf begeisterte kleine (und große) Abnehmer. (Foto: Tessnow)

Berchtesgaden – Erstmals in ihrer Geschichte konzipierte und veröffentlichte die Nationalparkverwaltung Berchtesgaden ein Kinderbuch. Die Präsentation fand am Freitagabend im »Haus der Berge« statt. Anlässlich des »International Mountain Day« stellte der Verein »Freunde des Nationalparks« das Märchen »Der leuchtende Zauberpilz« vor.


Das Buch entstand in Gemeinschaftsarbeit. Im Rahmen eines freiwilligen ökologischen Jahres verfassten und illustrierten Michelle Lüdtke und Helen Hartung ihre eigene Wintergeschichte. Anlässlich der Feierlichkeit ergänzten sie ihre Lesung mit Liedern und kleinen musikalischen Einlagen auf dem Piano und der Gitarre. Redaktionelle Unterstützung erhielten sie im Vorfeld von Sabine Aschauer und der Leiterin des Sachgebiets Umweltbildung, Andrea Heiß. Konzept und Gestaltung des Buches oblagen Simon Leitenberger.

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Die Geschichte erzählt vom kleinen Max, der auf seiner Fensterbank sitzt und träumt. Im tief verschneiten Wald trifft er auf den ratlosen Zwerg Grummel. Der ist auf der Suche nach einem neuen leuchtenden Zauberpilz. Zusammen machen sie sich auf den Weg. Bei ihrer Wanderung begegnen sie vielen Tieren. Ihre Eigenschaften sollen Max und Grummel helfen, die Suche erfolgreich zu beenden. Ob es ihnen gelingt und welche Bedeutung dabei eine Nussschleuder hat, ist auf 56 Seiten nachzulesen.

Das Wintermärchenbuch ist mit vielen farblichen Illustrationen ausgestattet. Zusätzlich erfährt der neugierige Leser in »Max' Tagebuch« kurz Wissenswertes über heimische Tiere, Pflanzen und Pilze. Das Lesewerk ist in blaues Leinen eingebunden und im Querformat kompatibel als Vorlesebuch geeignet. Das Buch kostet 12,80 Euro. Angesprochen werden Kinder im Alter von vier bis acht Jahren.

Die kleinen Besucher hörten am Freitagabend auch sehr gespannt zu. Zur geselligen Abrundung der Lesung konnten sich Kinder und Eltern am reichen Schnittchenbuffet sättigen. Jörg Tessnow