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»Der neue Jenner«

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Michaela Kaniber (v.l.), Tom Meiler und Ilse Aigner lobten bei der Eröffnungsfeier auch die Barrierefreiheit. (Foto: Spranger)

Schönau am Königssee – Bereits im Juni nahm die neue Jennerbahn ihren Betrieb bis zur Bergstation auf. Die offizielle Eröffnungsfeier mit vielen bekannten Gesichtern aus Politik und Wirtschaft fand am Freitagvormittag statt.


Aus München lobten mit Ilse Aigner, Landtagspräsidentin des Bayerischen Landtags, Michaela Kaniber, Bayerische Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, und Maria Els, Regierungspräsidentin von Oberbayern, gleich drei prominente Politikerinnen das Engagement und den Erfolg. Auch Landrat Georg Grabner und die Bürgermeister des Landkreises würdigten den Neubau, der für einen Aufbruch in eine neue Zeit stehen soll.

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Insgesamt fielen Kosten in Höhe von 56 Millionen Euro an. 10,5 Millionen förderte davon der Bayerische Staat, damals noch unter Wirtschaftsministerin Ilse Aigner.

Ministerin Michaela Kaniber bekräftigte, dass die neue Jennerbahn ganzjährig für den Tourismus wichtig sei, und wandte sich an die Tiroler: »Wenn die Tiroler uns im Sommer nicht mögen, dann sollten wir auch im Winter nicht dorthin zum Skifahren reisen. Das ist allein wegen der CO2-Abgase nicht umweltfreundlich. Schöner ist es hier zuhause auf dem Jenner.«

Für Franz Moderegger, Geschäftsführer der Berchtesgadener Bergbahn AG, war und ist die Bahn eine Perlenkette, die nachts leuchtet. Eine Erinnerung, die sich seit seiner Kindheit eingeprägt hat. Schönaus Bürgermeister Hannes Rasp hat hier zur Faschingszeit so manchen Unfug getrieben. Zusammen mit einem Freund ist er etwa auf einem zwei Meter langen Ski in das Tal abgefahren. Für Ministerin Michaela Kaniber war der Götschen das bevorzugte Skigebiet, »der Jenner war mir immer zu steil«, bekennt sie. Und Landrat Georg Grabner geht gerne mit Gästen auf den Jenner, um ihnen die Murmeltiere zu zeigen.

Besonderes Lob verdiene am »Neuen Jenner« die Barrierefreiheit, so könnten alle Menschen die Schönheit der Natur erleben. Gerd Spranger

 

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