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Deutsche Jugendspange mit Erfolg bestanden

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Die Jugendlichen mit dem 2. Kommandanten der Feuerwehr Bischofswiesen, Martin Irlinger (l.), Kreisbrandrat Josef Kaltner (2.v.l.), Kreisbrandmeister Markus Lippacher (3.v.l.), dem stellvertretenden Jugendwart Christoph Zuhra (4.v.r.), Kreisbrandmeister Harald Pirker (3.v.r.), Ausbildungsassistentin Kathrin Janssen und Ehrenkreisbrandmeister Alois Berger. Foto: Zuhra

Bischofswiesen – 18 junge Mitglieder der Jugendfeuerwehr Bischofswiesen haben das Abzeichen »Deutsche Jugendspange« erfolgreich absolviert. Dies ist das höchste Abzeichen der deutschen Jugendfeuerwehr.


Knapp vier Wochen vor der Abnahme im Riedherrnstadion in Bischofswiesen haben die zwei Gruppen der Jugendfeuerwehr mit je neun Teilnehmern mit dem Training begonnen. Unter der Leitung des stellvertretenden Jugendwarts der Freiwilligen Feuerwehr Bischofswiesen, Christoph Zuhra, mussten die Jugendlichen vier praktische und eine theoretische Aufgabe bestehen. Dabei wurden Fitness, Kraft, Feuerwehr- und Allgemeinwissen getestet.

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Da dies das höchste deutsche Jugendabzeichen ist, musste ein Abnahmeberechtigter aus einem anderen Landkreis die Abnahme leiten, Kreisbrandmeister Markus Lippacher aus dem Landkreis Mühldorf.

Das Prüfungskomitee bestand aus Kreisbrandmeister Markus Lippacher, Kreisbrandrat Josef Kaltner, Kreisbrandmeister Harald Pirker und Ehrenkreisbrandmeister Alois Berger.

Die erste Aufgabe war der Aufbau eines Löschangriffs ohne Bereitstellung mit der Wasserentnahme aus offenem Gewässer. Nachdem der Gruppenführer seinen Einsatzbefehl gegeben hatte, mussten eine Saugleitung zusammengekuppelt und im Anschluss drei C-Rohre in Angriff genommen werden. Dies ging nicht auf Zeit, die Sauberkeit und die korrekten Befehle waren die Hauptbewertungskriterien. Ein großer Bewertungspunkt war bei der Abnahme auch das Auftreten und Erscheinungsbild der Gruppen. Disziplin wurde hier großgeschrieben.

Nun folgte die zweite Aufgabe. Es musste in 55 Sekunden eine 120 Meter lange C-Schlauch-Strecke verlegt und zusammengekuppelt werden. Die Hauptschwierigkeit bestand auch darin, dass die Schlauchstrecke drallfrei verlegt werden musste, sonst wäre die Übung ungültig und das Abzeichen nicht bestanden.

Jetzt ging es zu den sportlichen Aufgaben. Beim Kugelstoßen mussten die Jugendlichen zusammen eine Weite von mindestens 57 Metern schaffen. Dazu mussten die Buben mit einer Fünf-Kilogramm- und die Mädchen mit einer Vier-Kilogramm-Kugel stoßen. Dann folgte der anstrengendste Teil: Der 1 500-Meter-Staffellauf. Hier durften die Jugendlichen maximal vier Minuten und zehn Sekunden brauchen. Trotz regennasser Laufbahn konnte die Zeit erreicht werden.

Da es zum Teil stark regnete, folgte der letzte Teil im Feuerwehrhaus Bischofswiesen. Die Jugendlichen mussten sich dem theoretischen Teil widmen. Ein zehnminütiges »Frage- und Antwortspiel« durch das Prüfungskomitee. Die Jugendlichen mussten nicht nur Fragen aus dem Feuerwehrwesen, sondern auch aus der Allgemeinbildung, Sozialkunde und dem Gemeindewesen beantworten.

Anschließend erhielten die Jugendlichen ihre verdienten Abzeichen von Kreisbrandmeister Markus Lippacher. fb