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Die Enten vom Königssee begeistern Touristen

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Diese gefiederten Kerlchen erfreuen die Touristen.

Schönau am Königssee – Menschenmassen bevölkern zurzeit die Seelände am Königssee, Touristen knipsen eifrig Fotos, auch die Spezialkameras kommen zum Einsatz. Ausnahmsweise ist es aber nicht die bilderbuchhafte Aussicht, die die Menschen ins Staunen versetzt, es ist eine Entenmutter mit ihren Kindern.

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Menschengruppen ringen regelrecht um einen Platz vor dem glasklaren Wasser, wird von hinten gedrängelt, müssen die vorderen Reihen aufpassen, sonst könnten sie doch glatt ins Wasser fallen. Die Entenmutter nimmt es mit Gelassenheit, wird es ihr zu viel, schwimmt sie einfach unter die nahe gelegene Brücke.

Blöd nur, wenn die Kinder nicht folgen: Schwimmt ein kleines, gefiedertes Kerlchen einfach wieder hervor, muss auch Mama Ente wieder aus ihrem Versteck hervorkommen. Allerhand Kunststücke fallen auch den fotografierwilligen Menschen ein, so versuchen sie die Tiere mit Brot aus dem Wasser zu locken. Mama Ente muss dann besonders aufpassen, denn zur Fütterung kommen auch die anderen Enten in Scharen angeschwommen.

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Wer ist bloß der Vater? (Fotos: Stanggassinger)

Auf Dauer werden aber auch Fütterung und staunende Touristen langweilig, die Entenbabys suchen nach einer neuen Herausforderung: Gut, dass im Wasser eine Feder schwimmt, mit der lässt sich hervorragend spielen. Auch 17 Erpel schwimmen in einem kurzen Abstand zur Mutter und der Kinderschar. Da stellt sich doch die Frage: Wer ist der Vater? Bernhard Stanggassinger