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Die Gebirgsjäger bekommen eine neue Sanitätsstaffel

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Im Bild v. links: Oberstleutnant Hauke Hennings, Parlamentarischer Staatssekretär Thomas Silberhorn, Bürgermeister Thomas Weber und Bundestagsabgeordneter Dr. Peter Ramsauer

Berlin/Bischofswiesen – In Zukunft soll der Standort der Gebirgsjägerbrigade 23 in Bischofswiesen eine Sanitätsstaffel erhalten. Im Zuge einer Verlagerung sollen somit 40 Dienstposten in der Strub geschaffen werden.


Im Rahmen der jährlichen Abstimmungsgespräche von Bundesminister a. D. Dr. Peter Ramsauer, den Garnisonsbürgermeistern aus Bad Reichenhall sowie Bischofswiesen mit dem Bundesverteidigungsministerium wurde in Berlin auch über die notwendige Anpassung bei der Stationierung der Bundeswehr gesprochen.

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Ramsauer wies bei der Gelegenheit auf den exzellenten Ruf der Gebirgsjäger hin. Gerade in den letzten Jahren hätten sich die Soldaten und zivilen Mitarbeiter der Brigade im In- und Ausland bei Einsätzen hervorragend bewährt. Bischofswiesens Bürgermeister Thomas Weber kam dabei auch auf die Ausbildung der Gebirgsjäger zu sprechen, zu der neben der Schießausbildung und dem Gefechtsdienst auch das Klettern und Skifahren gehöre.

Als Bürgermeister stünde er selbstverständlich mit den Verantwortlichen für die Jägerkaserne im ständigen Kontakt. So freute er sich sehr, als der parlamentarische Staatssekretär Thomas Silberhorn bei dem Gespräch die aktuelle Entscheidung des Ministeriums bekannt gab, dass die beiden Sanitätsstaffeln wegen Infrastrukturmaßnahmen künftig am Standort Bischofswiesen zusammengeführt werden.

Im Zuge dieser Verlagerung werden 40 Dienstposten nach Bischofswiesen verlegt. Die Umsetzung der Sanitätsstaffel soll voraussichtlich ab 2019 realisiert werden. Silberhorn: „Für Bad Reichenhall ist das kein Verlust, für die Strub aber ein Gewinn.“ Denn auch in Bad Reichenhall seien weitere hohe Investitionen geplant. Dort würden unter anderem neue Unterkünfte und zusätzliche Dienstposten geschaffen werden. Ramsauer und Weber freuten sich sehr über diese Informationen, denn durch diese Maßnahmen werde die Region weiter gestärkt.

Pressemitteilung des Bundestagsabgeordneten Peter Ramsauer