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Die schönsten Wadlstrümpfe gekürt

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Thomas Hettegger auf dem Laufsteg.
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Die Jury nahm Masche für Masche unter die Lupe (v.l.) Waltraut Gschoßmann, Hildegard Renoth und Elisabeth Pfnür.
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Elisabeth Pfnür misst Christoph Karbacher neue Wadlstrümpfe an. Fotos: Anzeiger/B. Stanggassinger
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Die Gewinner mit den schönsten Wadlstrümpfen (v.l.): Wasti Angerer auf Rang drei, Hermann Irlinger auf Platz eins und Maximilian Gschoßmann auf Rang zwei.

Berchtesgaden – Ein Trachtler-Frühschoppen unter dem Motto »Aussa mit de Wadlstrümpf« im »Neuhaus«-Biergarten in Berchtesgaden bot am Pfingstsonntag trotz tropischer Temperaturen beste Unterhaltung für Einheimische und Gäste. Initiator der Veranstaltung war Wasti Angerer, die Idee mit den Wadlstrümpfen stammte von Christoph Karbacher.


Die Rotofenmusikanten und die Ramsauer Provisorimusi sorgten für die musikalische Umrahmung. Der Biergarten war bis auf den letzten Platz gefüllt. Auf der »Neuhaus«-Terrasse wurden Schuhplattler und Trachtentänze vom GTEV D'Untersberger aufgeführt. Beim »Schlechinger Plattler« plattelte auch Kaplan Stefan Leitenbacher mit.

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Durch das Programm führte Christoph Karbacher. »Diese Initiative wird zum ersten Mal durchgeführt; Höhepunkt ist die Prämierung«, so der Sprecher. Ein Biergartentisch diente als Laufsteg zur Prämierung der Wadlstrümpfe. Die Wadlstrümpfe der Männer, die über den Biertisch stiegen, wurden von einer fachkundigen Jury, den drei Strickerinnen Elisabeth Pfnür, Waltraut Gschoßmann und Hildegard Renoth, Masche für Masche begutachtet und bewertet. Den ersten Platz belegte Hermann Irlinger. Die Wadlstrümpfe vom »Oimheisei« sind 47 Zentimeter breit und wurden von seiner Frau gestrickt. Platz zwei ging an Maximilian Gschoßmann, gefolgt von Wasti Angerer auf Rang drei. Die Gewinner bekamen wertvolle Preise.

Ein Fotomotiv für viele Gäste war vor dem Biergarten ein Pferdegespann mit Bierfässern vom Hofbräuhaus Berchtesgaden. Eine Schautafel mit historischen Bildern vom Vorderbrandwirt Franz Beer aus dem Jahr 1934, ein Bild von Simon Hölzl vom »Grubenlehen« in der Tanzebengasse, eine Tafel von der Königsseer Blaskapelle aus dem Jahr 1920, ein Gruppenfoto von einer Musterung aus 1914 oder ein Motiv des oberbayrischen Gebirgstrachtenvereins »Die lustigen Watzmanner« – alle Schautafeln zeigten Personen mit Wadlstrümpfen. Eine freundliche Leihgabe von Hildegard Renoth aus Königssee waren Bilder von gestrickten Wadlstrümpfen und Strickmustern.

Für nächstes Jahr wurde bereits eine Wiederholung der gelungenen Veranstaltung angekündigt. Bernhard Stanggassinger