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"Diebestasche" und selbstgemachte Kennzeichen

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Aufgefundene präparierte "Diebestasche" Foto: Polizei W./ Fgr. A

Mit selbstgemachten Kennzeichen fuhr am Montag ein Georgier auf der A8 über die Grenze – im Auto hatte er noch eine speziell präparierte "Diebestasche" für Kaufhäuser.


Eine Streife der Pidinger Schleierfahnder kontrollierte am Montagmittag einen österreichischen Renault Clio. Schnell stellte sich heraus, dass die angebrachten Kennzeichen selbstgemacht waren. Eine sofortige Überprüfung in Österreich ergab, dass der Renault nicht zugelassen und versichert war. Der Fahrer aus Georgien konnte nur einen österreichischen Asylbewerberausweis vorlegen. Für den legalen Aufenthalt in Deuschland hätte er einen Aufenthaltstitel bzw. ein gültiges Visum benötigt.

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Bei der anschließenden intensiven Durchsuchung des Fahrzeugs entdeckten die Fahnder eine "Diebestasche". Die Tasche wurde mit eingearbeitetem Metall so präpariert, dass die in den Großmärkten aufgestellten Sicherheitsanlagen an den Ausgängen keinen Alarm auslösen (im Foto erkennbar).

Der wegen Eigentumsdelikten vorbestrafte Georgier wurde daraufhin vorläufig festgenommen und zur Dienststelle nach Urwies gebracht. Dort übernahm die Ermittlungsgruppe die weitere Sachbearbeitung und die anschließende Vorführung am Amtsgericht.